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Northeim Bürger planen Entwicklung des Ortes
Die Region Northeim Bürger planen Entwicklung des Ortes
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12:38 11.03.2018
Zukunftskonferenz in Nörten-Hardenberg. Quelle: Julian Habermann
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Nörten-Hardenberg

„Wo liegen Entwicklungspotenziale und wo Stärken, die ausgebaut werden können, damit der Ort lebenswert bleibt“, fragte Bianca von Bode von der Planungsgruppe Puche, „das wollen wir rausfinden, deswegen moderieren wir die Konferenz“. Die Mitarbeiter von Puche kennen ihr zufolge die Programme, die die Kommunen mit Fördergeld ausstatten. „Wir beraten die Kommune und sagen was erforderlich ist, um in das Programm aufgenommen zu werden. Wir schreiben dann auch in der Folge das Konzept.“ Es müsse ein Entwicklungskonzept vorliegen, zu dem die Planungsgruppe auch ein Gutachten schreibe. „Wir müssen schauen, was sich die Bürger wünschen. Dann raten wir als Gutachter, welche Ziele verfolgt werden sollten“.

Die Bürger Nörten-Hardenbergs schrieben Stärken und Schwächen des Ortes auf Pappzettel, die sie an Tafeln steckten. Die Tafeln gab es zu Themen wie zum Beispiel Wohnen und Erholung, Mobilität und Verkehr oder Wirtschaft und Arbeit. Ein Mehr-Generationen-Haus für den Ort war ein Vorschlag, den die Teilnehmer diskutierten. Das ist ein Haus, das generationenübergreifend als Wohnraum oder offener Treff genutzt wird. Jüngere helfen hier Älteren und umgekehrt. „Bis zum Sommer haben wir Zeit für das Konzept“ sagt Bode. Sie schätzt, dass die Bürger frühestens ende dieses Jahres erfahren, ob es Fördermittel gibt. Alexander Schilling, der stellvertretende Bürgermeister, zeigt sich zuversichtlich. In der Vergangenheit habe man die bereitgestellten Mittel zügig verbraucht.

Sechs bis acht Millionen Euro könnten für das neu angemeldete Sanierungsgebiet bereit gestellt werden, schätzt Hans-Henning Hinrichs von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft. Er betreut die neue Sanierung. Ein Drittel der Kosten übernehme der Bund, ein Drittel das Land und ein Drittel die Kommune. Das Förderprogramm des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit habe eine Laufzeit von zehn Jahren. Ein Entwicklungskonzept hätten die Bürger bereits 2009 ausgearbeitet, damals wurde die Altstadt saniert. Diese Konzept werde nun fortgeschrieben. Das neue Sanierungsgebiet Nörten-Hardenbergs erstreckt sich nach Sira Hiller von der Göttinger Straße bis zum Verkehrskreisel und zur Lauenförderstraße. Es umfasst das Bahnhofsareal und umliegende Quartiere sowie Marienstein, Johann-Wolf-Straße und den Eckartsweg. Hiller arbeitet in der Verwaltung des Fleckens. Sie erklärt, dass ein zentrales Gebiet erneuert werden soll und man dabei den dörflichen Charme Nörten-Hardenbergs aufnehmen möchte. Die Sanierung soll Leerstand entgegenwirken und neue Bewohner anziehen. „Jung und Alt sollen zusammen leben“, sagte sie.

Von Julian Habermann

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