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Northeim Tausende Besucher bei Regionalmarkt
Die Region Northeim Tausende Besucher bei Regionalmarkt
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00:17 06.09.2017
Umgebauter Bulli: Stand beim Regionalmarkt in Volpriehausen. Quelle: hein
Volpriehausen

Stände gab es unter anderem von Forstgemeinschaften, Jägerschaft, Feuerwehr, Stadtwerken, Umweltschutz, der Verkehrswacht und der Northeimer Polizei. Außerdem präsentierten sich beim Regionalmarkt mehrere Tourismusorganisationen, eine ganze Reihe lokaler Betriebe und so gut wie alle Vereine aus Volpriehausen und Fürstenhagen. Angeboten wurden unter anderem viele Strickwaren und das Rohmaterial dazu, Haushaltswaren, Gewürze und vieles mehr. Drei Liebhaber des VW Bulli T2, die Familie Lütkenhaus, war mit einem Original und einer zum Produktionsstand umgebauten Kurzversion des Wolfsburger Klassikers angerückt. Dort produzierten und verkauften sie diverse Glasbläserei-Waren, die oft technischen Geräten ähnelten, aber meist dekorativen Zwecken dienen. Ebenfalls im Angebot: Schnapspfeifen, mit denen sich Hochprozentiges aus einem pfeifenähnlichen Gerät ansaugen lässt.

Jesiden bereiten Speisen aus der Heimat zu

Sehr gut besucht war der Stand der jesidischen Flüchtlinge aus Volpriehausen und Umgebung. Die Jesiden kochten, brieten und grillten Speisen aus ihrer Heimat, die viele Abnehmer fanden. Die Volpriehäuser Angehörigen dieser Minderheitenreligion, im Irak vom radikalislamischen „Islamischen Staat“ aus religiösen Gründen brutal verfolgt, nutzten die Gelegenheit, auf das Schicksal ihrer Glaubensgemeinschaft aufmerksam zu machen, betonten allerdings auch ihre Verbundenheit zu ihrer neuen Heimat in Deutschland: „Wir sind keine Flüchtlinge mehr, sondern Nachbarn“, so eine der Parolen am Verkaufsstand. „Unsere Flucht soll hier zu Ende sein“, eine andere. Man beteilige sich gerne an dem Volpriehäuser Volksfest, weil man sich sehr gut aufgenommen fühle und am Geschehen im Ort gerne teilnehme, meinte ein Mann vom Standpersonal.

Museum und Musik

Auf zwei Bühnen im Ort gab es Musik- und Tanzvorführungen über den ganzen Tag hinweg. Zusätzlich war von 11 bis 17 Uhr das erste Kali-Bergbaumuseum Niedersachsens geöffnet und bot Sonderführungen an, in denen die Geschichte des Kalisalzes lebendig wurde.

Von Matthias Heinzel

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