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Northeim Horror-Text per WhatsApp
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00:17 30.10.2016
Die Textnachrichten verunsichern minderjährige Empfänger. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Northeim

Die Nachrichten beginnen mit dem Drohhinweis "Das ist kein Fake! Sondern eine Warnung. Wenn du jetzt nicht weiterliest, hat der Fluch schon begonnen..." und fordern den Empfänger auf, diese Nachricht unverzüglich an zwanzig Freunde zu versenden. Andernfalls werde der Empfänger grausam getötet, wozu einige Beispiele genannt werden.

Minderjährige Empfänger, oftmals Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren, werden durch diese Textnachrichten verängstigt und eingeschüchtert, weil sie die erfundenen Schilderungen für eine wahre Botschaft halten, erklärt die Polizei. Ältere Schüler hingegen erkennen meist schnell, dass es sich dabei um einen üblen Scherz handelt und ignorieren solche Kettenbriefe. Solche Kettenbriefe kursieren auch als Audiodatei und finden auch in anderen Mitteilungsdiensten Verbreitung.

In einem aktuellen Fall war eine zehnjährige Schülerin aus einer fünften Klasse betroffen, die diese Drohnachricht - aus Angst, selbst zum Opfer zu werden - in ihre Klassengruppe schickte. Die Schülerin vertraute sich anschließend ihren Eltern und der Klassenlehrerin an, die sich daraufhin an die örtliche Polizeidienststelle wandten.

Die Empfehlung der Polizei zum Umgang mit derartigen Nachrichten:

- Eltern sollten mit ihren Kindern Zuhause und in der Schule über dieses Problem sprechen.

- Die Nachricht sollten gelöscht und damit eine Weiterverbreitung unterbunden werden.

- Dem Kind sollte klargemacht werden, dass ein Nichtverbreiten der Nachricht keine negativen Folgen hat. Das Versenden der Nachricht aus Spaß, Angst oder anderen Beweggründen verunsichert nur weitere Empfänger.       

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