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Northeim Ideen für den Garten und Wohlbefinden
Die Region Northeim Ideen für den Garten und Wohlbefinden
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00:15 25.04.2017
Quelle: Heller
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Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei der Burg Hardenberg herrschte buntes Treiben. Rund 30 Aussteller machen sich zum Start der Pflanzentage bereit, zu der die Gräfliche Familie von Hardenberg zum zweiten Mal eingeladen hatte. „Wir wollen den Menschen eine Möglichkeit bieten, auf einen Pflanzenmarkt zu kommen und sich in Ruhe beraten zu lassen“, sagt Maja Gräfin von Hardenberg. 

Die Pflanzentage fanden auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei statt.  "Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Schlossgärtnerei noch betrieben", erzählt von Hardenberg. Damals seien von dort aus noch die Mitarbeiter von Landwirtschaft, Kornbrennerei und Gutsverwaltung mit frischem Obst, Gemüse und Blumen aus den Gewächshäusern versorgt worden.

Von Rosen über Rasenmäher bis hin zu kunstvollen Dekorationen, das Angebot an den Pflanzentagen war vielseitig. „Wir haben die Blume „Calla“ mitgebracht, die blühen in tollen Farben den ganzen Sommer. Man kann die Knollen jetzt noch einpflanzen“, erzählt Lea. Mit ihrem Stand war sie eigens aus Holland angereist. „Wir waren im vergangenen Jahr schon einmal hier und haben gute Erfahrungen gemacht“, sagt Lea. So auch Steffen und Frido Nötel aus Pattensen, die sich auf Tomaten und Chili spezialisiert haben. Honig für die Apitherapie (Therapie mit Bienenprodukten) verkaufte Hedwig Dziallach. „Wir haben Honig aus aller Welt, die eine therapeutische Wirkung haben“, erzählt sie. Dabei hatte sie auch den medizinischen Manuka-Honig aus Neuseeland. Dabei war auch Manuel Hovend aus Springe. Er präsentierte flammenden Steine, in denen Bioethanol verbrennt. Gewürzöle aus dem Weserbergland brachte Leonie Northmann mit. „Gerne können Sie probieren“, sagt sie freundlich.

Sebrights, Tauben und jede Menge Kaninchen zum Streicheln hatte der Kleintierzuchtverein aus Nörten mitgebracht. „Für jedermann ist etwas dabei“, sagte Sebastian Kopf. "Wir waren schon im letzten Jahr dabei und freuen uns wieder mit dabei zu sein“, berichtete der Vorsitzender Karl-Heinz Peschke. „So kann man sich gut präsentieren. Viele wissen gar nicht, dass es einen Kleintierzuchtverein gibt. Das ist für uns eine gute Werbung“, sagte Katrin Stietenroth. Zu dem Angebot gab es themenbezogenen Vorträge. Zudem konnte der Gräfliche Landsitz Hardenberg während einer Burg- und Brennereiführung besichtigt werden. 

Von Bernard Marks

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