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Osterode Huhn Käthe legt 165g schweres Ei
Die Region Osterode Huhn Käthe legt 165g schweres Ei
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20:32 25.09.2018
Links ein Hühnerei normaler Größe, rechts Käthes Ei. Quelle: Paul Beier
Hattorf

Außer der Zucht von Schäferhunden gehört auch die Haltung und Zucht von Rassehühnern zu den Freizeithobbys von Rainer Dunemann in Hattorf. Seit gut drei Jahren beschäftigt er sich mit dem Federvieh.

Zu seinen insgesamt rund 140 Hühnern gehören unter anderem auch 30 „Amrock“-Rassehühner. In mehreren abgetrennten Bereichen sind sie in verschiedenen Stallungen untergebracht. Der Vorteil bei dieser Sorte Hühner sei es, dass Züchter bei den Küken gleich erkennen können, ob es sich um einen Hahn oder eine Henne handelt, so Dunemann. Morgens um 7 Uhr öffnen sich die Klappen zu den Ställen automatisch. Danach können die Hühner sich ihren Aufenthaltsort selbst aussuchen. Sie haben dabei die Wahl zwischen Stall oder Auslauf im Gelände.

Schnell haben sie gelernt, dass die Klappen sich um 20 Uhr wieder automatisch schließen. Gegen 19.30 Uhr haben die Hühner – ohne menschliche Nachhilfe – freiwillig ihre Ställe aufgesucht, sagt Dunemann.

Kein Legekorn oder Legemehl

Gefüttert werden die Hühner täglich mit je rund 100 bis 120 Gramm Futter, das aus Mais, Weizen und Gerste aus der Region sowie Muschelkalk besteht. Die Verwendung von Legekorn oder Legemehl zum schnellen Mästen lehnt der Züchter ab. Neben seiner beruflichen Tätigkeit braucht er für die Fütterung der Tiere und Reinigung der Bereiche täglich mindestens zwei Stunden, so Dunemann.

In den vergangenen Monaten hat ein Fuchs nach und nach etliche Hühner gerissen und abtransportiert. „Und dabei hat der Fuchs noch frech in die angebrachte Kamera geschaut“, ärgert sich Rainer Dunemann.

Die Amrock-Hühner gehören zu den abgezüchteten Rassehühnern, die in der Regel nicht brüten. Das übernimmt für sie Rainer Dunemann mit einer Brutmaschine. Als er kürzlich Eier einsammelte, traute er seinen Augen nicht, als er zum Nestplatz von Käthe, einer 16 Monate alten Amrock-Henne, kam. Statt eines üblichen etwa 60-Gramm-Eis hatte Käthe ein Riesen-Ei von 165 Gramm hinterlassen. „Das bisher größte Ei in Niedersachsen wiegt 140 Gramm und ist im Landesmuseum in Braunschweig ausgestellt“, sagt Dunemann.

Am vergangenen Donnerstag erhielt er Besuch von einer Moderatorin des NDR 1 Radio Niedersachsen, die ihn zu dem Riesen-Ei befragte und das Gespräch am späten Nachmittag über den Radiosender ausstrahlen ließ. Wegen des Brandes im Moor bei Meppen war zum Bedauern von Dunemann kein Fernsehteam verfügbar.

Von Paul Beier

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