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Osterode Parteien wollen an Themenschwerpunkten festhalten
Die Region Osterode Parteien wollen an Themenschwerpunkten festhalten
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18:24 25.09.2017
Roy Kühne zieht für die CDU in den Bundestag ein. Quelle: r
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Northeim

Mit einem Abstand von rund fünf Prozentpunkten zum SPD-Kandidaten Marcus Seidel konnte sich Kühne bei den Erststimmen behaupten. „Ich habe mich in den vergangenen Jahren bereits um die spezifischen Probleme der Menschen in unserem Wahlkreis gekümmert. Als Mandatsträger werde ich für unsere Region bei Themen wie Breitband- und Gesundheitsversorgung in Hannover und in Berlin vermehrt Unterstützung einfordern“, sagte Kühne. Er betonte aber auch, dass die bisher gute Zusammenarbeit mit der SPD als zweitstärkste Partei von ihm weiterhin angestrebt werde. Bei der Bundestagswahl 2013 lag im Wahlkreis 52 die SPD knapp vor der CDU. Beide Parteien haben im Vergleich dazu bei der Wahl 2017 jeweils rund sechs Prozentpunkte eingebüßt. Zugelegt haben vor allem die AfD (10,1 Prozent) und die FDP (9,2 Prozent).

Von Seiten der CDU hoffe man, dass sich im neuen Bundestag alle an die Spielregeln halten werden, betonte Jan Hortig als enger Mitarbeiter Kühnes. Die CDU werde sich auch im Wahlkreis 52 von der AfD deutlich distanzieren. Für die AfD wird Jens Kestner, der im Wahlkreis 52 kandidierte und 9,3 Prozent holte, nach Angaben seiner Partei aller Voraussicht nach über die Liste in den Bundestag einziehen.

Für die Oppositionsrolle der SPD im Bundestag plädiert Seidel in einer Pressemitteilung: „Wir werden die sozialen Werte dort vehement fordern, und der Bürger kann dann hoffentlich erkennen, wie viel Soziales er der SPD in der vergangenen Legislaturperiode zu verdanken hatte.“

Mit Zuversicht blickt Michael Ohse (Die Linke), Vorsitzender im Kreisvorstand Goslar, für seine Partei in Richtung Landtagswahl. „Die Ergebnisse im Wahlkreis sind eine Ermutigung, wieder in den Landtag einzuziehen. Wir bleiben dem Thema soziale Gerechtigkeit treu“, sagte Ohse. Die Linke liegt mit 6,4 Prozent bei den Zweitstimmen knapp hinter den Grünen (6,6 Prozent). Zuverlässigkeit bei den Schwerpunkten ihrer Partei verspricht auch Grünen-Kandidatin Viola von Cramon. „Wir werden uns weiterhin besonders auf die Landwirtschaft und Mobilität im ländlichen Raum konzentrieren“, so von Cramon. Und auch in der FDP will man den Inhalten im Wahlkreis treu bleiben. „Wir geraten wegen der Ergebnisse der AfD nicht in Panik und stellen uns mit Argumenten auf: Bildung und Digitalisierung bleiben unsere Hauptthemen“, sagt FDP-Kandidatin Nicole Langer, die sich mit dem Ergebnis der FDP im Wahlkreis zufrieden zeigt und für die Landtagswahl auf eine höhere Wahlbeteiligung hofft.

Von Claudia Nachtwey

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