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Osterode Harz Energie belohnt Vereine mit 3000 Euro
Die Region Osterode Harz Energie belohnt Vereine mit 3000 Euro
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14:37 01.08.2018
Preisträger und Bürgermeister mit den Verantwortlichen der Harz Energie nach der Übergabe des Sonderpreises. Quelle: Kerstin Pfeffer-Schleicher
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Osterode

„Mit dem Sonderpreis wollen wir als regionaler Energieversorger Organisationen motivieren, sich Gedanken über ihre Freiwilligenarbeit zu machen, damit ihnen die Ehrenamtlichen auf lange Sicht nicht ausgehen“, erklärte Geschäftsführer Hjalmar Schmidt bei der Preisverleihung. Es seien Projekte gesucht worden, die beispielgebend für die Weiterentwicklung des Ehrenamtes seien und den Freiwilligen besondere Wertschätzung entgegenbringen, ergänzte Frank Uhlenhaut. Eine Jury hatte unter den eingereichten Konzepten danach die Gewinner ermittelt, ob sie Menschen zum Mitwirken motivieren, nachhaltig und innovativ sind.

13 Bewerbungen, große klasse

Da die drei Preisträger in ihrer Bewertung eng beieinander lagen, hatten die Juroren beschlossen, den Sonderpreis zu dritteln, berichtete Uhlenhaut. „Alle 13 Bewerbungen sind jedoch große Klasse gewesen“, betonte Jan Mohr, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Harz Energie.

Der Sozialverband Bad Lauterberg überzeugte durch sein 15-Punkte-Programm, mit dem er sein Freiwilligenmanagement organisiert und das unter anderem gemeinsame Strategiebesprechungen, eine Ideenschmiede und Fortbildungen beinhaltet, erläuterte Laudator Mohr. „Es ist schön, wenn die Arbeit gewürdigt wird“, bedankte sich der Vorsitzende Ulrich Helmboldt. 1500 Mitglieder im gesamten Stadtgebiet Bad Lauterbergs zeigten, dass der SoVD gebraucht werde und Sozialberatungen immer wichtiger würden.

Persönliche Stärken und Fähigkeiten

Mit seiner Stabsstelle Freiwilligenmanagement und seinen „Talentkarten“, auf denen die Mitglieder ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten eintragen, punktete der FC Merkur Hattorf, wie Schmidt lobte. Durch die Talentkarte würden die Potenziale im Verein erkannt und den Mitgliedern die vielfältigen Möglichkeiten sich einzubringen aufgezeigt, informierte Stabsstellenleiter Mario Harenberg.

„Die Begleitung Schwerkranker und Sterbender zählt zu den schwierigsten Ehrenamtsaufgaben“, würdigte Uhlenhaut die Arbeit des Hospizvereins Eichsfeld sowie insbesondere die nahezu professionelle Schulung und Unterstützung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter. Die Mitarbeiter versuchten, Menschen in schwierigen Phasen beizustehen und ihre Angehörigen zu entlasten, machten Marita Thiele und Mechthild Stumvoll vom Vorstand deutlich.

In Begleitung der Bürgermeister

Im Anschluss übergab Harz Energie-Geschäftsführer Schmidt die Preise an die Gewinner. Auch die Bürgermeister, die ihre Preisträger begleiteten, bedankten sich für das Engagement des Unternehmens. Der Sonderpreis sei Motivation für Vereine und Verbände und stärke die Reihen der Freiwilligen.

Von Kerstin Pfeffer-Schleicher

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