Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Osterode SPD sucht Wahlkreiskandidaten
Die Region Osterode SPD sucht Wahlkreiskandidaten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 26.01.2017
Die drei Bewerber für die Priesmeier-Nachfolge: Markus Seidel, Jürgen Horst und Andreas Philippi (v.l.). Quelle: Kerstin Pfeffer-Schleicher
Anzeige
Schwiegershausen

Es werde ein hartes Wahljahr mit der Bundestagswahl im September und der Landtagswahl einige Monate später, stimmte Karl Heinz Hausmann, der den verhinderten Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Göttingen, Thomas Oppermann, vertrat, die Mitglieder während der ersten von vier Kandidatenvorstellungen ein.

Termin

Drei weitere Kandidatenvorstellungen finden in Dassel, Goslar und Northeim statt. Am Sonnabend, 18. Februar, will die SPD-Wahlkreiskonferenz in Katlenburg ihren Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 52 nominieren.

Danach hatten die drei Bewerber Gelegenheit, sich und ihre politische Agenda vorzustellen. „Wir sind nichts ohne euch“, hob Philippi (51), Chirurg aus Herzberg, die Bedeutung der Basis hervor. Gemeinsam mit ihr wolle er Projekte voranbringen sowie auf die wirtschaftlichen und touristischen Möglichkeiten des Wahlkreises hinweisen. „Ich will ein Schrittmacher für die Region und eine laute Stimme in Berlin sein“, versprach er. „Bei der SPD bleibt Fakt Fakt“, unterstrich Philippi angesichts eines „postfaktischen Zeitalters“. Entscheidungen würden nach Faktenlage getroffen und den Wählern keine Lügen aufgetischt.

 

„Wir müssen klar und deutlich sagen, was wir wollen“, forderte der 53-jährige Horst aus Nörten-Hardenberg, der im gehobenen Polizeidienst tätig ist. Als Stichworte nannte er mehr soziale Gerechtigkeit, einheitliche Renten und gerechte Löhne. Ebenso wie Frank-Walter Steinmeier es für den Bundespräsidenten postuliert habe, müssten auch die Politiker in der Region Mutmacher sein, die Themen unumwunden ansprechen. Er werde sich für die innere Sicherheit einsetzen, kündigte Horst an. Die dünne Besetzung vieler Polizeidienststellen sei für ihn nicht hinnehmbar.

 

Schockiert über Rechtsruck

 

Rechtsradikale Umtriebe in der Region seien für ihn 1989 der Grund gewesen, in die SPD einzutreten, erklärte Seidel (47) aus Einbeck, der im Vertrieb und Marketing einer Brauerei arbeitet. Deshalb sei er schockiert über den Rechtsruck in der Gesellschaft und das Erstarken brauner Geister. „Das wird die größte Herausforderung: Die Menschen zu überzeugen, dass wir Antworten auf ihre Fragen haben“, prophezeite er. Die SPD täte gut daran, sich nicht auf die Argumente „dieser Rattenfänger“ einzulassen, sondern diesen positive Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und Rechtsstaatlichkeit entgegenzusetzen, betonte er.

 

Von Kerstin Pfeffer-Schleicher

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach einem Tankbetrug in Osterode sucht die Polizei nach dem Fahrer eines weißen Personenwagens. Nach Angaben der Beamten hat der Unbekannte am Freitag gegen 19.10 Uhr an der Herzberger Landstraße rund 30 Liter Kraftstoff getankt und das Tankstellengelände verlassen, ohne zu bezahlen.

Kuno Mahnkopf 22.01.2017

Ein alkoholisierter 44-Jähriger aus Bad Lauterberg hat am Freitag gegen 22 Uhr an der Dörgestraße in Osterode seinem 42-jährigen Bekannten einen Kopfstoß versetzt und ihn leicht verletzt. Da der 44-Jährige ein verbotenes Messer mit sich führte, muss er sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

22.01.2017

Kerstin Achmus-Stenz hat die Leitung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin bei der Helios-Klinik Herzberg/Osterode übernommen. Klinikgeschäftsführerin Alice Börgel nennt die in Hamburg ausgebildete Medizinerin "eine engagierte und langjährig erfahrene Medizinerin".

20.01.2017
Anzeige