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Ebergötzen Was die Region alles zu bieten hat
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16:03 10.09.2018
Erster Südniedersachsentag auf dem Rittergut Waake: Bei der Mostaktion können Kinder mitgebrachte Äpfel in drei Liter leckeren Apfelsaft zum Mitnehmen pressen. Quelle: R
Waake

 Mehr als 70 Aussteller, zehn Bands und andere Bühnenkünstler, viele Mitmachaktionen und ein umfangreiches Showprogramm an einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort: Das sind die reinen Fakten zu den Südniedersachsentagen am Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. September, auf dem Rittergut Freiherr von Wangenheim in Waake. Organisiert werden sie vom „Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen“, unterstützt von Sponsoren und Politikern aus der Region.

Brut, Wurst und regionales Eis

Die Besucher können unter anderem Brot und Backwaren, Obst und Gemüse, Gewürze, Fruchtsäfte, Spirituosen, Wein und Bier, Wurst und Käse, Honig sowie Eis aus regionaler Produktion genießen – und dabei die Erzeuger persönlich kennenlernen. Sie können Korn dreschen und mahlen, schmieden oder Salz sieden.

Ein mobiler Backofen backt frisches Brot, Kaffee wird geröstet und Honig geschleudert. So könnten die Gäste hautnah erleben, wie regionale Produkte hergestellt werden, versprechen die Veranstalter. Auch viele Handwerker und Künstler stellen ihre Waren aus - zum Beispiel mit Speilimpulsen am Spinnrad aus Gleichen und Töpfer aus Fredelsloh.

Dazu gibt es Mitmachaktionen wie Ponyreiten, Spaß auf einer Strohhüpfburg, Drachen basteln, Kutsche fahren, Spiele zum Thema Landwirtschaft und eine knifflige Genuss-Rallye. Kinder können mitgebrachte Äpfel in drei Liter leckeren Apfelsaft zum Mitnehmen selber pressen.

Vereine und Museen

Ergänzt wird das Angebot von Institutionen und Vereinen aus der Region, die zu den Themen Natur, Landwirtschaft, Regionalforschung und Geschichte informieren. Neben anderen präsentieren sich zum Beispiel der Heimatverein Waake, der PS-Speicher in Einbeck und das Forum Wissen in Göttingen.

Dass Südniedersachsen auch kulturell viel zu bieten hat, soll das Bühnenprogramm zeigen: An beiden Tagen treten im Stundenrhythmus Bands, Chöre und Musikzüge auf und bieten unter anderem Soul, Rock und Blues, Gospel, Kaffeehausmusik, Pop sowie Celtic Folk.

Am ersten Tag wird außerdem „Ritter Isenbart“ mitten im Markttreiben die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit des historischen Rittergutes führen. An zweiten Tag wird der Magier Andy Clapp die Besucher mit fliegenden Ringen und verschwindenden Bälle verzaubern.

Gottesdienst und freie Parkplätze

Eröffnet werden die Südniedersachsentage am Sonnabend um 1o Uhr. Um 11 Uhr beginnt das Bühnenprogramm mit einem ersten Auftritt von „Ritter Isenbart“. Am Sonntag beginnt um 10 Uhr ein Gottesdienst auf dem Marktgelände, um 11 Uhr folgt mit dem „Living Gospel Choir“ der erste Bühnenauftritt. Das Rittergut liegt am Ortseingang aus Richtung Göttingen. Parkplätze sind laut Veranstalter auf einer gegenüberliegenden Freifläche ausgewiesen.

Das Bühnenprogramm, alle Teilnehmer und weitere Infos gibt es im Internet auf der Seite des Verbandes unter gturl.de/Südniedersachsentage.

Der Erzeugerverband

Im „Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen“ sind seit 2016 Bauern und andere landwirtschaftliche Erzeuger, Veredelungsbetriebe, Gastronomen und regionale Dienstleister vereint. Sie wollen nach eigenen Angaben gemeinsam regionale Vermarktungsstrukturen wiederbeleben und erhalten sowie die heimischen Erzeuger und Verarbeiter stärken. Und sie wollen „für den Verbraucher das Angebot an ehrlichen, glaubwürdigen und qualitativ hochwertigen Produkten aus der Region übersichtlich aufbereiten und erfahrbar machen“. Möglich sein soll das vor allem durch den direkten Kontakt zwischen Anbietern und Kunden.

Von Ulrich Schubert

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