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Ebergötzen Laienspielgruppe Holzerode probt für Theatertag
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16:00 28.11.2018
Die Laienspielgruppe Holzerode probt das Stück "WG in Not - der Abriss droht" Quelle: garben
Holzerode

Die Mitglieder der Laienspielgruppe Holzerode präsentieren an ihrem Theatertag am Samstag, 1. Dezember, gleich drei Stücke: jeweils eins von der Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppe.

Den Anfang machen die Kinder mit „Viel Lärm um Käsekuchen“ von Ulrich Engelmann. Darin geht es um eine Gruppe von Mäusen, die Weihnachten feiern möchte. Doch feiern ohne Festmahl? Das geht natürlich nicht. Deshalb stibitzen die Nager Stück für Stück den Käsekuchen einer Familie, in der daraufhin jeder jeden verdächtigt, etwas vom Kuchen geklaut zu haben. Sogar vor Hund und Katze machen die Verdächtigungen nicht halt. Aber alle streiten den Diebstahl ab.

Trotzdem wird der Kuchen immer kleiner, weshalb die Familienmitglieder anfangen, sich gegenseitig zu überwachen. Dabei überraschen sie den Weihnachtsmann, der gerade die Geschenke bringen will. Sie verdächtigen auch ihn und stellen ihn kurzerhand zur Rede. Der Arme weiß gar, nicht, wie ihm geschieht.

Während sie noch streiten, sehen sie, wie die drei Mäuse frech das letzte Stück Käsekuchen klauen. Die Katze will die Mäuse fangen, aber der Hund stellt sich ihr in den Weg. Ob es den Mäusen an den Kragen geht und Weihnachten jetzt ins Wasser fällt, erfahren die Zuschauer um 15.30 Uhr beim Theatertag in der Sporthalle Holzerode. Der Nikolaus wird ebenfalls vorbeischauen.

In „Ich mach das schon!“ von Sabine Schüffelchen, das die Jugendlichen der Gruppe auf die Bühne bringen, gerät der selbstständige Unternehmensberater Ulrich Halmackenreuther in eine Notsituation: Seine Assistentin hat urplötzlich gekündigt und das zu einem Zeitpunkt, in dem er in Arbeit und Terminen zu ersticken droht. Deshalb hat Halmackenreuther eigentlich keine Wahl, als sich die deutschstämmige Osteuropäerin Erika Pottlich als einzige Bewerberin auf sein Stellenangebot meldet. Obwohl er erhebliche Zweifel an ihrer Qualifikation hat, zumal er ihre Zeugnisse nicht lesen kann, stellt er sie ein. Schon am Abend des ersten Tages mit Erika ist in Ulrichs Leben nichts mehr so, wie es war. Wie es mit den beiden weitergeht, zeigt sich um 19.30 Uhr.

„WG in Not – der Abriss droht“ heißt der von der Laienspielgruppe leicht abgewandelte Name des Stückes von Claudia Klein, das die Erwachsenen im Anschluss präsentieren. In der Wohngemeinschaft ist jeden Mittwochabend Küchenparty. Doch dieser Mittwoch beginnt schon morgens mit einer Katastrophe. Olli, der eigentlich immer lebhaft träumt, wird von lauten Presslufthammer-Geräuschen geweckt. Als er die Augen aufmacht, bricht in seinem Zimmer gerade die Wand am Kopfende seines Bettes zusammen. Frau Beißel, die neue Hausbesitzerin, will die Wohnungen im Haus zu Eigentumswohnungen umbauen und verkaufen. Deshalb versucht sie, die Mieter durch Bauarbeiten zu vertreiben, obwohl die WG einen noch gültigen Mietvertrag hat. Und so werden plötzlich Wasser und Strom abgestellt, Bauarbeiter laufen durch die Wohnung und zwielichtige Gestalten verhindern den Zugang zu Wasseruhr im Keller. Das wollen sich die Bewohner der WG natürlich nicht gefallen lassen.

Von Nora Garben / R

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