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Radolfshausen Verwaltung empfiehlt höhere Friedhofsgebühren
Die Region Radolfshausen Verwaltung empfiehlt höhere Friedhofsgebühren
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18:15 11.12.2018
Eine Anhebung der Friedhofsgebühren hat die Verwaltung der Samtgemeinde Radolfshausen vorgeschlagen. Quelle: dpa
Ebergötzen

Einer Erhöhung der Friedhofsgebühren haben die Mitglieder des Bau-,Umwelt- und Feuerschutzausschusses im Rat der Samtgemeinde Radolfshausen zugestimmt. Grund sei ein verändertes Nutzungsverhalten bei gleich bleibenden Kosten, erläuterte Fachbereichsleiter Hendrik Seebode den Vorschlag. „Der Trend geht zu kleineren Gräbern.“ Auch seien weniger Doppelgräber gefragt, sondern vermehrt Einzel- und Urnengräber. Auch wenn es im Gegensatz zum Abwasserbereich keinen Zwang gebe, im Friedhofsbereich kostendeckend zu arbeiten, sei eine Kostendeckung erstrebenswert und im Sinne der Nutzergerechtigkeit zu empfehlen.

Nach 2016 Gebühren neu kalkuliert

Die Gebühren seien nach 2016 neu kalkuliert worden, so Seebode. Die Kosten seien für unter anderem den Erwerb der Grabstätte, die Beisetzung, die Nutzung der Friedhofskapelle, das Abräumen der Gräber getrennt ermittelt und hochgerechnet worden. Daraus hätten sich Veränderungen von durchschnittlich rund 20 Prozent ergeben. So habe es zum Beispiel auf der einen Seite durch die Tarifverhandlungen im April 2018 eine Steigerung bei den Personalkosten von rund sieben Prozent gegeben, auf der anderen Seite aber einen rapiden Einbruch bei der Anzahl der Anträge, die Nutzungszeit von Grabstellen zu verlängern. Die neue Kalkulation sieht zum Beispiel für ein Einzelgrab auf den kommunalen Friedhöfen in Bernshausen, Ebergötzen, Holzerode, Mackenrode, Seeburg und Waake statt bisher 964 Euro dann 1150 Euro vor.

Von Rüdiger Franke

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