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Radolfshausen Planung der Umgestaltung
Die Region Radolfshausen Planung der Umgestaltung
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15:12 09.05.2017
Quelle: Franke
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Bernshausen

Die Diskussion um die Umgestaltung des vor mehr als zehn Jahren entwidmeten Friedhofs ziehe sich seit sieben Jahren, so Knöchelmann. „2010 gab es die ersten Wünsche“, erzählt er. 2013 sei eine Projektgruppe gebildet worden. Im Februar habe die Gemeinde die Bewilligung der Förderung erhalten. So werde die Hälfte der insgesamt 97 000 Euro teuren „Neugestaltung des Dorfmittelpunktes“ über die Europäische Union aus dem Förderprogramm Leader  finanziert.

30 Prozent Unterschied

Nachdem die Förderung bewilligt wurde, habe die Gemeinde nach Knöchelmanns Angaben den Auftrag im April ausgeschrieben. Ungewöhnlich sei die sehr große Differenz von rund 30 Prozent zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter. Die Angebote befänden sich jetzt in der Prüfung, bevor der Rat den Auftrag vergeben könne.

Überweg über die Göttinger Straße

Das ehemalige Friedhofsgelände soll zu einem verbindendem Element zwischen dem Altdorf und dem Neubaugebiet auf der gegenüberliegenden Seite der Göttinger Straße werden. „Deshalb ist es auch wichtig, dass wir einen vernünftig einsehbaren Überweg zwischen den beiden Seiten schaffen“, erklärt Ratsmitglied Volker Otto (CDU). Momentan sei der Bereich auf der Seite des Neubaugebietes vor allem nach Niederschlägen nicht leicht passierbar.

Wegenetz verbindet Elemente

 Das Gelände selbst soll nach der bewilligten Planung seinen Baumbestand behalten. Auch das bestehende Ehrenmal bleibt an seinem Standort. Von der Straße führt eine Treppenanlage auf den ehemaligen Friedhof. Ein Weg verbindet den Übergang an der Göttinger Straße mit der Stelle, an der die alte Friedhofsmauer auf den Weg zwischen der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul und Bruder-Niels-Haus trifft. Bänke an den Wegen sollen zum Verweilen einladen. An der Göttinger Straße ist zum Schutz gegen Regen und Sonneneinstrahlung der Aufbau eines Pavillons als Rastplatz für Radwanderer im Bereich des Seeburger Sees geplant. Dieser könne aber auch als Treffpunkt der Dorfbewohner genutzt werden.

Wasseranschluss beantragt

 Von diesem Weg führen Abzweigungen zum Ehrenmal und zum kombinierten Wasserspielgerät. „Die Anregung für das Wasserspielgerät kam von jungen Müttern aus dem Neubaugebiet“, so Knöchelmann. Dieses Gerät kombiniere die Möglichkeit für Kinder, mit Wasser und Sand zu spielen. Um die Installation des Gerätes zu ermöglichen, habe der Gemeinderat jetzt die Verwaltung beauftragt, bei der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft einen Wasseranschluss zu beantragen.

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