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Radolfshausen Dichtes Gedränge an den Ständen
Die Region Radolfshausen Dichtes Gedränge an den Ständen
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07:00 29.10.2018
11. Ebergötzer Kunsthandwerkermarkt. Quelle: Eichner-Ramm
Ebergötzen

 Der Markt hatte noch keine halbe Stunde geöffnet, und schon war in den Gängen zwischen den Ständen kaum noch ein Durchkommen. Gut 2500 Besucher kamen am Sonntag zum Ebergötzer Kunsthandwerkermarkt.

Die Aussteller waren am Sonntagabend zufrieden, die Organisatorinnen Christiane Otto und Manuela Meyer ebenfalls. „Die geschätzte Besucherzahl lag zwischen 2000 und 3000“, so Meyer, „Suppe und Kuchen waren ausverkauft“. Rund um die Sporthalle war kaum ein Parkplatz zu ergattern. Viele Auswärtige aus der gesamten Region hatten am Sonntag den Kunsthandwerkermarkt zum Ziel.

Markt hat sich etabliert

„Der Markt hat sich absolut etabliert“, stellte denn auch die Ebergötzerin Meyer zufrieden fest. Der Besucherzuspruch und die Resonanz der Aussteller gebe dem Konzept recht, dass sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ausschließlich „hochwertiges Kunsthandwerk“ angeboten werden soll. „Window Color wie früher spricht uns nicht an“, sagte Meyer. Vielmehr werde bei der Auswahl der Aussteller Wert auf das Besondere gelegt.

Das wissen augenscheinlich auch die Besucher des Ebergötzer Kunsthandwerkes zu schätzen. Doris Becker aus Bovenden freute sich über die handgearbeiteten Stücke an den Ständen. Am Stand von Marianne Curdt aus Ebergötzen schaut sie genau hin, denn die näht aus allerlei alten Stoffen dekorative neue Sachen. So wird aus der alten Jeans ein kleines Stofftäschchen, das Geschirrtuch aus Leinen findet als Brotkörbchen mit einem aufgestickten flotten Spruch wie „Gebäckträger“ neue Verwendung und der Jutesack, der einst Tierfutter enthielt hängt nun als Tragetasche am Stand. Upcycling nennt sich das und liege derzeit im Trend, weiß Curdt, die sich, wie sie sagt, schon als Kind für Handarbeit begeistern konnte.

Die Sporthalle war Ziel von Freunden des Handgemachten.

Alten Dingen eine neue Verwendung zu geben, das sei auch ihr Ding, berichtete Besucherin Sibylle Krauße. Die Seeburgerin findet eigenen Angaben zufolge den Kunsthandwerkermarkt in der Ebergötzer Sporthalle „großartig“. Sie hole sich hier neue Ideen und sei selbst kreativ, sagte sie. Egal ob Patchwork, Stickerei oder Mosaik, was sie selbst anfertige, verschenke sie. Auf dem Kunsthandwerkermarkt kaufe sie aber auch „Sachen, die ich schön finde oder die ich selbst nicht machen kann“.

Kunst und Handwerk

Im Wesentlichen standen Frauen hinter den Tischen mit den kreativen kunsthandwerklichen Produkten. Eine Ausstellerin hatte eine Erklärung dafür: „Frauen machen Handwerk, Männer Kunst“. Die Damastmesser am Stand von Franz und Julian Vollmer aus Krebeck angeboten wurden, waren in der Tat aufwendig komplett in Handarbeit hergestellte Kunstwerke, die vorwiegend die männlichen Marktbesucher zum Stehenbleiben und Staunen brachten.

Von Britta Eichner-Ramm

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