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Radolfshausen Radolfshausen macht den Anfang
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08:00 07.09.2018
Akteure der Samtgemeinde Radolfshausen (von links): Markus Kamper (Pastor evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Mackenrode), Rainer Uthmann (Kinder- und Jugendbüro), Wiebke Vielhauer (Pastorin evangelisch-lutherischer Kirchengemeindeverbund Radolfshausen, Rafal Nowak (Pastor römisch-katholische Kirchengemeinde Seulingen) und Samtgemeindebürgermeister Arne Behnre. Quelle: Eichner-Ramm
Radolfshausen

„Hand in Hand im Ehrenamt“ – unter diesem Motto steht die erste von drei Veranstaltungen bevor. Kommunen und Kirchen möchten damit gemeinsam für das Ehrenamt werben.

Den Auftakt zu der gemeinsamen Aktion der Samtgemeinden Radolfshausen und Gieboldehausen, der Stadt Duderstadt und der Kirchen im Eichsfeld macht Radolfshausen mit der ersten Freiwilligenbörse am Freitag, 29. September. Weitere Termine sind für Duderstadt am Freitag, 26. Oktober, und für Gieboldehausen am Freitag, 23. November in Vorbereitung.

Projektidee von „Eichsfeld plus“

Den letzten Feinschliff geben gerade die Akteure aus der Samtgemeinde Radolfshausen dem Programm für die Auftaktveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Ebergötzen, Bergstraße 18. Dort sollen Akteure, bei denen Ehrenamt eine wichtige Rolle spielt, mit Menschen zusammengebracht werden, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, aber nicht so genau wissen, wo. Diese Freiwilligenbörse ist als Gemeinschaftsprojekt aus einem früheren Projekt der drei Kommunen mit der Kirche heraus entstanden, erläutert Arne Behre, Bürgermeister der Samtgemeinde Radolfshausen. Daraus sei „Eichsfeld plus“ entstanden. Die Samtgemeinde Radolfshausen gehöre zwar nur in Teilen zum Eichsfeld, „wir sind regional aber sehr verbunden“, betont Behre.

Möglichkeiten, sich zu engagieren

Nun also machen die Radolfshäuser den Anfang mit der ersten Freiwilligenbörse am 29. September von 17 bis 20 Uhr. Es gebe vielfältige Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren, betont die Vorbereitungsgruppe um Rainer Uthmann vom Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde. Ebenfalls mit im Boot sind die Vertreter der Kirchen. Die Bereitschaft der Gruppen, sich an der Freiwilligenbörse zu beteiligen, sei in Radolfshausen groß gewesen, berichtet Uthmann. Vertreter der Initiativen, Vereine, Organisationen und Institutionen haben an Ständen, aber auch in Interviews Gelegenheit, den Besuchern über ihre Arbeit zu berichten und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements aufzuzeigen. Die Freiwilligenbörse soll nicht nur die Möglichkeit geben, die verschiedenen Angebote kennenzulernen, sondern auch zu erfahren, warum sich Menschen etwa in der Feuerwehr, im Sportverein oder in der Nachbarschaftshilfe engagieren.

Filmclip zur Aktion

Mit den drei Freiwilligenbörsen wollen die Kommunen und die Kirchen zum einen das Ehrenamt fördern, erläutert Behre. Vor allem aber wollen sie diejenigen, die bereit wären, sich für die Gesellschaft oder in der dörflichen Struktur zu engagieren, motivieren, sich zu bewegen und etwas zu tun – dafür wurde eigens ein Imagefilm unter dem Titel „Runter von der Couch, weg von der Konsole“ gedreht.

Materialienbörse und Beratung

Auf die drei geplanten Veranstaltungen aufbauend wollen die Akteure den Worten Uthmanns zufolge außerdem versuchen, eine Materialienbörse einzurichten, aus der sich die Vereine untereinander aushelfen können. „Der eine hat vielleicht ein Großspielgerät, der andere verfügt über eine Bierzeltgarnitur, und andere können genau das für ihr Fest gebrauchen“, erläutert Uthmann die Idee.

Die beteiligten Kommunen und die Kirche wollen das Projekt „Hand in Hand im Ehrenamt“ außerdem dauerhaft fachlich begleiten – es werde eine 450-Euro-Kraft geben, kündigt Behre an. So hätten die Ehrenamtlichen zum Beispiel einen Ansprechpartner, der beispielsweise in Versicherungsfragen oder organisatorischen Dingen helfen soll.

Radolfshäuser Beteiligte

Für die Veranstaltung am Freitag, 21. September, von 17 bis 20 Uhr in Ebergötzen haben nach Auskunft von Uthmann bisher ihre Beteiligung zugesagt: der DRK-Ortsverein Ebergötzen, der gemischte Chor KlangArt, der Kegelclub „Gut Holz“, der TSV Ebergötzen, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Ebergötzen, die Laienspielgruppe Holzerode, der Heimat- und Verkehrsverein Seeburg, der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Waake, das Europäische Brotmuseum, der Förderkreis Wilhelm-Busch-Stätten in Ebergötzen, die Nachbarschaftshilfe, die evangelisch-reformierte Gemeinde Mackenrode, „Balu und Du“ vom Kinder- Und Jugendbüro, die Jugendgruppe Waake (Hip Hop), der Schützenverein Seulingen und die Gruppe Elterntalk Niedersachsen. Weiterhin hätten zum Beispiel der Freundeskreis Bücherei Waake und das Erzhählcafé Interesse signalisiert.

Von Britta Eichner-Ramm

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