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Radolfshausen Südniedersachsentage im September in Waake
Die Region Radolfshausen Südniedersachsentage im September in Waake
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00:26 25.05.2018
Regionale Spezialitäten im Hof und im Schlosspark, mit einem starken Team um Siegfried Kappey (3.v.l. Vorsitzender Regionaler Erzeugerverband Südniedersachsen e.V.) Quelle: Hinzmann
Waake

Rund 50 regionale Erzeuger werden im Innenhof des Gutes ihre Waren präsentieren und die Besucher darüber informieren, unter welchen Bedingungen die regionalen Produkte entstanden sind. Nach Angaben des Vorsitzenden des Erzeugerverbandes Südniedersachsen Siegfried Kappey ist Regionalität ein Thema, das die Menschen stark beschäftigte. „Wir wollen mit den Südniedersachsentagen einen Gegensatz zu globalen Anbietern setzen. Und eine Rückkehr zu Ehrlichkeit und Vertrauen erreichen“, erklärte Kappey. Damit sei auch die Wiederentdeckung nachbarschaftlicher Leistungen gemeint. „Wir wollen mit der Veranstaltung den Menschen auch die Schönheit unserer Landschadschaft ins Bewusstsein rufen“, sagte Kappey. Unterstützt werden die ersten Südniedersachsentage unter anderem von den Landkreisen Göttingen und Northeim, der Samtgemeinde Radolfshausen, der Gemeinde Waake und dem niedersächsischen Ministerium für Ernährung.

Tage sollen durch die Region wandern

Die ersten Südniedersachsentage sollen nach den Planungen des Erzeugerverbandes Südniedersachsen nicht die letzten seien. „Wir planen, die Veranstaltung in den kommenden Jahren durch die Region wandern zu lassen“, sagte Kappey. Wer im September noch dabei sein möchte, aber kein Mitglied des Erzeugerverbandes ist, hat in den kommenden Wochen noch die Gelegenheit, sich bei Kappey anzumelden.

Umfangreiches Bühnenprogramm

In Waake können die Besucher am Sonnabend, 15. September, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 16. September, von 10 bis 17 Uhr nicht nur die Stände regionaler Anbieter besuchen, sondern auch ein umfangreiches Bühnenprogramm erleben. „Wir wollen insbesondere für Familien ein abwechslungsreiches Programm anbieten“, sagte Gaby Gesenberg von der Festfabrik, die die Südniedersachsentage organisiert. Derzeit sei man deshalb mit zahlreichen Musikern in Verhandlungen und hoffe in den kommenden Wochen das endgültige Programm vorstellen zu können. Außer den Ständen von regionalen Erzeugern soll es auch Kunsthandwerkerstände geben. „Man kann sich die Veranstaltung wie ein buntes Markttreiben vorstellen“, sagte Gesenberg. Während der Südniedersachsentage haben die Besucher nicht nur die Möglichkeit die Erzeuger regionaler Produkte kennenzulernen, sondern sie können die Produkte auch probieren. Unter anderem werden Honig, Kartoffeln, Obst, Käse- und Wurstspezialitäten angeboten. „Wir möchten, dass die Verbraucher während der zwei Tage mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Dies trägt zu Transparenz und Ehrlichkeit bei, so dass Vertrauen entsteht“, sagte Kappey.

Wunsch nach regionalen Produkten

Christel Wemheuer (Grüne), erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen, betonte, dass es wichtig sei, Regionalität größer zu denken. „Es wird zwar viel über Regionalität gesprochen, aber viele Menschen wissen nicht, was bei uns angebaut wird“, sagte Wemheuer. Um dies zu ändern, seien die Südniedersachsentage eine gute Gelegenheit. Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) sagte, dass immer mehr Menschen den Wunsch verspüren würden, auf regionale Produkte zurückgreifen zu können. „Regionalität bedeutet Heimat“, sagte sie. Aus ihrer Sicht ständen regionale Produkte zudem für Geschmack. Deshalb hoffe sie, dass zahlreiche Besucher die Veranstaltung nutzen, um sich über diese Produkte zu informieren. „Für uns ist wichtig, dass wir mit unserer Veranstaltung die Diskussion, die zu Regionalität gibt, unterstützen können“, sagte Kappey

Von Vera Wölk

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