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Rosdorf So sanierungsbedürftig sind die Grundschulen in Rosdorf
Die Region Rosdorf So sanierungsbedürftig sind die Grundschulen in Rosdorf
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00:28 02.11.2018
Die Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf. Quelle: Peter Heller
Rosdorf

Jörg Holst vom gleichnamigen Planungs- und Ingenieur in Northeim hatte sich die Heinrich Grupe-Schule in Rosdorf und die Grundschule im Drammetal angesehen, um den Sanierungsbedarf zu ermitteln. Er legt dem Ausschuss die Ergebnisse seines Gutachtens dar, welches die vordringlichen Arbeiten sind und auf welche Kosten sich die notwendigen Arbeiten belaufen.

Unter dringendste Prioritäten führte Holst den im Keller befindlichen Werkraum auf. Für dessen Sanierung inklusive zweiten Fluchtwegs und der gesetzlich vorgeschriebenen Vergrößerung der Fensterflächen, um mehr Einfall von Tageslicht zu gewährleisten, belaufen sich die Kosten auf 80 000 Euro. Zuviel, wie Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD) in Übereinstimmung mit den Ausschussmitgliedern befand. Eine Lösung soll ein Auslagern in das Gemeindezentrum bringen, die zwei Klassenräume frei setzten. Dort könne für weniger Geld ein neuer Werkraum eingerichtet werden.

Arbeiten am Dach, das Ersetzen von Fenstern

Laut Holst seien Arbeiten am Dach, das Ersetzen von Fenstern und einige kleinere Reparaturen dringend geboten. Kosten: 44 500 Euro. Mit Priorität zwei sollten laut Holst weitere Fenster an der Südseite des Gebäudes ersetzt und Schallschutz für den Computerraum angegangen werden. Die Kosten für diesen Bereich: 68 000 Euro. Renovierungsarbeiten schlagen darüber hinaus mit 21000 Euro zu Buche. Gesamtkosten: gut 210 000 Euro.

Renovierungsbedarf gibt es laut Holst auch in der Grundschule im Drammetal in Dramfeld. Hier kommt ein Finanzbedarf von etwa 83 500 Euro zusammen. Der größte Posten dabei sind 62 000 Euro für Fenster, die ersetzt werden müssten. Für die Schule im Drammetal empfiehlt Holst eine energetische Fassadensanierung, die 118 000 Euro kosten würde, für die Heinrich-Grupe-Schule ein Wärmedämm-Verbundsystem zum Preis von 190 000 Euro.

Start mit Blick aufs Sujet

Eine eigene Haushaltsstelle sei bereits vorgesehen für das Austauschen der Fenster, erklärte Christian Frölich (CDU), Vorsitzender Ausschusses. Hierfür müsse also das Fördergeld nicht eingesetzt werden. Einstimmig billigte das Gremium schließlich den Beschlussvorschlag, die Sanierungsmaßnahmen zu beginnen soweit das Budget es zulässt.

Unmut gab es im Ausschuss über den Baufortschritt des Feuerwehrhauses in Settmarshausen. Bereits im August habe das Gebäude fertig sein sollen. Carsten Schleevoigt, Geschäftsführer der onp planungs + projekt GmbH, erläutere die Hintergründe der Verzögerung. Auf mehrfache Ausschreibungen in den Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektroinstallation seien seit Juni keine Angebote eingegangen, sodass diese Arbeiten für den Innenausbau nicht vergeben werden konnten. Schleevoigt hofft jetzt auf eine Fertigstellung Mitte/Ende April. Harsche Kritik äußerte der Ausschussvorsitzende Frölich an der Ankündigung des Bauendes für den vergangenen Sommer. Das habe nur für Verwirrung gesorgt, so Frölich, „das war gar nichts“.

Standort an der Hauptstraße

Für den Neubau eines weiteren Feuerwehrhauses schauen sich der Bauausschuss, der Ortsrat und die Freiwillige Feuerwehr in Dramfeld um. Drei Grundstücke seien inzwischen in der engeren Wahl, eines davon bevorzuge der Ausschuss, erläuterte Frölich – ein Grundstück der Firma Rode an der Hauptstraße. Das könne über zehn Jahre als Mietkauf umgesetzt werden, so Frölich. Auf Nachfrage erklärten Mitglider des Ortsrates und der Freiweilligen Feuerwehr ihre Zustimmung zu dem Plan, der schließlich einstimmig angenommen wurde.

Von Peter Krüger-Lenz

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