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Rosdorf Miete für Räume der Gemeinde Rosdorf soll um 25 Prozent steigen
Die Region Rosdorf Miete für Räume der Gemeinde Rosdorf soll um 25 Prozent steigen
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15:57 07.09.2018
Dorfgemeinschaftshaus Lemshausen: Der Veranstaltungsraum wird an fast jedem Wochenende für private Feiern genutzt. Quelle: Jan Vetter
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Lemshausen

Wenn es nach der Gemeinde ginge, müssten Privatpersonen künftig 92 Euro zahlen, um den Veranstaltungsraums in Lemshausen einen Tag lang nutzen zu dürfen. „Ein so hoher Betrag würde viele abschrecken“, fürchtet Ortsbürgermeister Björn Senhen (WLL). Der Ortsrat spricht sich daher nur für eine 25-prozentige Erhöhung auf künftig 75 Euro aus. Vereine wie die Feuerwehr oder der Schützenverein dürften den Raum auch künftig kostenfrei nutzen, betont Senhen.

Stundenweise Vermietung abgelehnt

Auf Ablehnung stieß im Ortsrat auch der Vorschlag der Verwaltung, den Raum künftig nur für zwei oder vier Stunden zu vermieten. Die Einhaltung solcher Zeiten könne er nicht kontrollieren, stellte Ortsratsmitglied Heiko Krasser (WLL) klar. Er gibt den Schlüssel für den Raum heraus und nimmt den Raum nach der Nutzung wieder ab. Bisher könne er sich dabei die Zeiten frei einteilen, erklärte Krasser.

„Der Raum wird fast jedes Wochenende für Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen angemietet“, sagt der Ortsbürgermeister. Die Nutzer kämen teilweise auch aus Rosdorf und Mengershausen. Schwerer zu vermieten sei seinerzeit der Raum im alten, maroden Dorfgemeinschaftshaus gewesen. Das sei vor Jahren nach langem Hin und Her mit der Gemeinde Rosdorf abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden.

Fallschutz für die gesperrte Rutsche auf dem Spielplatz

Während der Sitzung ging es zudem um die Kosten für den neuen Fallschutz an der Rutsche auf dem Spielplatz. Weil so ein Fallschutz fehlt, war die Rutsche Anfang des Jahres auf Anordnung eines externen Sachverständigen gesperrt worden. Freiwillige aus dem Ort, so Senhen, hätten zwischenzeitlich Boden ausgehoben. Nun könne der Sand, den der Ortsrat für 700 Euro beschafft habe, eingefüllt werden. Lemshausen hoffe, dass die Gemeinde Rosdorf einen Teil der Kosten übernehme. Im Dorf lebten rund 25 Kinder.

Bei einem Termin auf dem Friedhof will der Ortsrat prüfen, ob und wo die Anlage von Rasengräbern für Sargbestattungen möglich ist. „Entsprechende Wünsche aus der Bevölkerung hat es gegeben“, sagte der Ortsbürgermeister. Bisher sind Rasengräber, deren flacher Grabstein mit dem Rasenmäher überfahren werden kann, nur bei Urnenbeisetzungen möglich.

Von Michael Caspar

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