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Rosdorf Nachfrage nach Gewerbeflächen in Rosdorf
Die Region Rosdorf Nachfrage nach Gewerbeflächen in Rosdorf
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17:03 05.01.2017
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Rosdorf

Im Norden Rosdorfs, südlich des Groner Gewerbegeiets mit der Spedition Zufall, gibt es noch eine große freie Fläche, östlich des Postverteilzentrums, gelegen im Bogen der Göttinger Westumgehung. Die möchte Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg jetzt ansiedlungsreif erschließen – mit 150000 Quadratmetern Gewerbefläche, einer neuen Zufahrt und einem 22000 Quadratmeter großen Regenrückhaltebecken.

Allerdings: Ganz neu ist das avisierte Gewerbegebiet nicht. Die Planung, sagt Bürgermeister Steinberg, liegt bereits seit zwei Jahrzehnten vor und nur deshalb auf Eis, weil bislang die Nachfrage nicht entsprechend war. Die aber ist jetzt da. Mehrere Firmen, so Steinberg, hätten nach größeren Flächen gefragt und dabei die günstige Lage Rosdorfs – nahe an der A 7, unweit der A 38 – angeführt. Weil die Gemeinde derzeit aber nur noch kleinere Flächen, beispielsweise südlich der Westumgehung, anbieten könne, hätten einige Bewerber bereits abgesagt.

Weil der entsprechende Bebauungsplan aber bereits fix und fertig in der Schublade liegen, könne mit der Erschließung jetzt schnell begonnen werden – nämlich noch in diesem Jahr, sagt der Bürgermeister. Zu sehen ist jetzt schon die Stelle, wo die Erschließungsstraße ins neue Gewerbegebiet führen wird – gegenüber der Einmündung der von Rosdorf nach Norden auf die Westumgehung führende Straße. Von dort aus wird die neue Straße gut 300 Meter erst nordöstlich, dann östlich geführt. Von dort aus soll es eine Verbindung zur Straße südlich des Bahndamms geben, so dass ein Ring entsteht. Steinberg: „Jetzt ist die Nachfrage da, wir treten in Vorleistung.“

Alle Planungen würden mit der Stadt Göttingen und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) abgestimmt. Damit entsteht ein gemeinsames Gewerbegebiet auf Göttinger und Rosdorfer Gebiet. Der Bürgermeister: „Hier nimmt keiner dem anderen etwas weg, davon profitieren alle.“ 900.000 Euro müsse die Gemeinde Rosdorf für die Erschließung aufbringen, kalkuliert Steinberg. Dazu komme ein noch höherer Betrag vom Wasserverband für Kanalisation, Rückhaltebecken und weiteres. Die Gemeinde rechnet zudem damit, dass sich ihr Anteil durch Landesförderung erheblich reduzieren wird.

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