Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Rosdorf TSV bietet „Werq“-Kurse an
Die Region Rosdorf TSV bietet „Werq“-Kurse an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:22 20.08.2018
Teilnehmerinnen am Werq-Dance-Fitness in der Sporthalle Obernjesa. Quelle: Mischke
Obernjesa

„Regel Nummer eins für heute Abend: Spaß haben!“, mit diesen Worten beginnt „Werq“-Trainerin Isabel Kühnapfel den Schnupperkurs in der Sporthalle des TSV Obernjesa. Vor ihr stehen etwa 20 Frauen in Sportbekleidung. Die Gruppe ist bunt gemischt: Frauen aus der ganzen Region und verschiedener Altersgruppen nehmen teil. Dann beginnt zu eingängiger Hip-Hop Musik der choreografische Tanz: Die Trainerin macht Bewegungen vor und die Gruppe ahmt sie nach.

Die Stunde startet mit einfachen Übungen zum Aufwärmen, im Verlauf werden Musik und Bewegungen schneller und kraftvoller. Zum Ende folgt dann ruhigere Musik und Übungen zum Dehnen. Im Verlauf der Stunde werden die Bewegungsabläufe der Teilnehmerinnen durch den Rhythmus der Musik immer flüssiger und gleichförmiger. Alle haben sichtlich Freude am Sport, was besonders an der motivierenden Art der Trainerin liegt.

Sportart aus den USA

„Werq“ ist eine Sportart aus den USA, bei der zu Hip-Hop, Rock- und Pop-Musik rhythmisch in einer großen Gruppe getanzt wird. Der Name leitet sich vom englischen Wort „work“ (deutsch: Arbeit) ab. „Werq“ ist ein Begriff aus dem amerikanischen Slang und wird in spaßigem Zusammenhang verwendet. „Werq Fitness“ ist seit 2011 ein Unternehmen und eingetragene Marke. Mittlerweile gibt es überall in den USA Trainingsmöglichkeiten, in Deutschland ist der Tanzsport noch relativ unbekannt und ausgebildete Trainer sind rar.

Werq-Fitness in Obernjesa

„Werq“-Trainerin Kühnapfel kam zu dem Sport über ein Auslandsjahr der Schule vor zwei Jahren, dass sie in den USA, in Chicago, verbrachte. Sie sei von „Werq“ begeistert gewesen und habe sich entschlossen, selbst „Werq“-Trainerin zu werden, erzählte Kühlapfel. Dafür habe sie einen Kurs mit Prüfung absolvieren müssen. Die ausgebildete und lizenzierte Trainerin brachte ihre neue Leidenschaft mit zurück in die Heimat und bietet seither über den TSV Obernjesa selbst „Werq“-Stunden an.

„Jeder kann mitmachen“

Kühnapfel zieht eine positive Bilanz ihrer Arbeit in Obernjesa: Einige der Teilnehmerinnen seien bereits seit Beginn des Angebots dabei. Es kämen aber auch immer wieder neue Interessierte dazu und die Gruppe heiße alle willkommen. „Jeder kann mitmachen, unabhängig von der Vorerfahrung“, sagt die 19-Jährige. „Niemand muss die Choreografien sofort perfekt können, die Freude am Sport ist das wichtigste“. Sogar ihre Mutter habe sie von ihrer Leidenschaft überzeugen können. „Es ist ein schöner Sport und die Musik ist mitreißend“, beschreibt Monika Kühnapfel den Kurs.

Auch die anderen Teilnehmerinnen sind nach der Stunde zufrieden. „Die Atmosphäre in der Gruppe ist locker und wir motivieren uns gegenseitig zum Durchhalten. Und nach der Stunde merkt man erst, was man getan hat“, erzählen Marie W. und Hannah H. „Wir wünschen uns mehr Männer, die mitmachen!“, sagt Jana Schulze, Teilnehmerin und Organisatorin vom TSV. Zwar seien männliche Teilnehmer stets willkommen, jedoch sei die Nachfrage von Männern leider sehr niedrig, erklärt die Trainerin. Auch in den USA sei das so.

Interessierte an den „Werq“-Kursen können sich bei Jana Schulze vom TSV Obernjesa unter Telefon 05509/924699 melden. Mitmachen können alle ab 12 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt vier Euro pro Kurs. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Kontakt zur Trainerin gibt es über die Facebook-Seite „WERQ mit Isabel“.

Von Max Brasch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Schwimmmeister im Kreis Göttingen schlagen Alarm: Immer öfter irrten kleine Kinder orientierungslos und unbeaufsichtigt durchs Freibad – weil ihre Eltern mit dem Handy spielen und nicht aufpassen.

16.08.2018
Rosdorf Auf ein Wort mit Stephan Weil - Ministerpräsident besucht Rosdorf

Die vordringlichen Themen hießen Schule, Finanzen oder Fachkräftmangel. Rund 100 Bürger kamen am Mittwochabend ins Rosdorfer Gemeindezentrum zum Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil. Er blieb kaum eine Antwort schuldig.

15.08.2018

Ein 21 Jahre alter Mann aus Friedland ist bei einem Unfall auf der Kreisstraße zwischen Obernjesa und Rosdorf schwer verletzt worden. Er war aus noch ungeklärter Ursache in Höhe der Biogasanlage in einer Linkskurve verunfallt.

10.08.2018