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Rosdorf Knapp 200000 Euro für „wachsende Gemeinde“
Die Region Rosdorf Knapp 200000 Euro für „wachsende Gemeinde“
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00:34 24.02.2018
Der Hort in der Heinrich-Grupe Schule soll noch in diesem Jahr in einen Neubau umziehen. Quelle: Foto: Hinzmann
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Rosdorf

Auf 100 Krippenplätze ist das Angebot der Gemeinde Rosdorf gewachsen. Zusätzlich bietet die vom Landkreis organisierte Tagespflege 35 weitere Plätze für Kinder unter drei Jahren. Eine Angebotsquote von 50 bis 60 Prozent. Außerdem liege die Zahl der Geburten pro Jahrgang seit Jahren konstant bei etwa 100 Kindern. Mit Blick auf die hohe Nachfrage an Bauplätzen werde das auch in naher Zukunft so bleiben, betonte Steinberg.

Er verweist derzeit gerne auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die Rosdorf als „wachsende Gemeinde“ mit „so gut wie keinen Leerständen“ beschreibt. Daher nehme man in der Gemeinde auch gerne Geld für Kinderbetreuung in die Hand, so Steinberg weiter. Allerdings habe man auch gerade einen ausgeglichenen Haushalt für die kommenden zwei Jahre beschlossen. Und da kommt das Geld vom Landkreis gerade Recht.

Die geförderten Projekte:

Im Herbst vergangenen Jahres entstand in der Hambergstraße eine zusätzliche Krippengruppe. Der gemeinnützige Verein Flohzirkus, der an dieser Stelle bereits seit 2009 Kleinstkinder betreut, zog mit seiner Obernjesaer Gruppe in ein Mehrgenerationenhaus der Wohnungsgenossenschaft Göttingen. Insgesamt finden an diesem Standort 45 Kinder unter drei Jahren Platz. Alle Plätze sind belegt, zusätzliche Anfragen vorhanden, sagte Heike Lehmann, Leiterin der Einrichtung während der Übergabe der Bescheide. 30 000 Euro fließen nachträglich in diese investive Maßnahme.

In Obernjesa übernahm nach dem Auszug des Flohzirkus die evangelische Kirche auch die Betreuung der ganz Kleinen. Und auch dort wurde gebaut. Es entstand ein „Haus zum Großwerden“, wie es Gruppenleiterin Tina Linne zur Eröffnung im September sagte: Im Untergeschoss ist die Krippe, im Erdgeschoss der Kindergarten und im Obergeschoss der Hort. Für dieses Projekt liegt der Zuschuss bei 33 500 Euro.

Weitere Zuschüsse gab es für die Krippe in Sieboldshausen. Hier hatte sich die Evangelische Kirche entschlossen, den kleinen Kindergarten um eine Krippengruppe zu erweitern. Ein entsprechende Empfehlung lag dem Jugendausschuss der Gemeinde schon im Frühjahr 2015 zur Diskussion vor. Auch hier fließen 30000 Euro.

Der größte Betrag – runde 100 000 Euro – sind für ein Projekt vorgesehen, das noch nicht gebaut ist. Direkt gegenüber der Gemeindeverwaltung und angrenzend an die Heinrich-Grupe-Schule soll ein Gebäude für den Hort entstehen, das bereits im Sommer bezogen werden soll. Hier fehlt aktuell noch die Baugenehmigung. Die hatte Riethig allerdings nicht dabei.

Von Markus Scharf

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