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Rosdorf Weitere Sonderlösung für Dramfeld in Sicht
Die Region Rosdorf Weitere Sonderlösung für Dramfeld in Sicht
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00:21 29.09.2018
Die Grundschule im Drammetal in Dramfeld Quelle: Jan Vetter
Rosdorf / Dramfeld

Die Beförderung von Schülern aus Klein Wiershausen und Settmarshausen in die Grundschule nach Dramfeld soll auch über das laufende Schuljahr hinaus angeboten werden.

Das jedenfalls wünschen sich die Mitglieder des Schulausschusses der Gemeinde Rosdorf, die während ihrer jüngsten Sitzung am Dienstagabend in der Grundschule im Drammetal einstimmig für einen entsprechenden SPD-Antrag votierten.

Sonderlösung im Sinne der Eltern

Der Antrag wird nun in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am 8. Oktober weiter behandelt. Die angedachte Regelung könnte am 5. November vom Rat beschlossen werden. Somit wäre der Transport der Kinder aus Klein Wiershausen und Settmarshausen nach Dramfeld auch nach diesem Schuljahr sichergestellt. „Das Ganze bleibt eine Sonderlösung, denn eigentlich ist der Landkreis für die Schülerbeförderung zuständig“, erklärt Ausschussvorsitzender Christian Sachse (SPD). Durch die Lösung könne dem Elternwillen entsprochen werden, und zwar „ohne die Brachiallösung, die Schulbezirke ändern zu müssen“. Generell müsse sich die Politik aber Gedanken um die Schulentwicklung im Allgemeinen machen. „Die Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf ist überfüllt, und die Grundschule im Drammetal hat Kapazitäten frei“, betont der Sozialdemokrat. Schon deshalb sei eine Sonderlösung sinnvoll, die es Eltern ermöglicht, ihre Kinder nach Dramfeld zu schicken.

Finanzierung bleibt vorerst unklar

Unklar bleibt vorerst, wie die Beförderung künftig bei steigenden Kosten aus Gemeindemitteln finanziert werden soll. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage herausgearbeitet, dass die Aufwendungen aus einem Konto bestritten werden, dessen Budget künftig hierfür nicht mehr ausreichen werde. „Die Deckung muss dann aus anderen Konten herbeigeführt werden“, so Sachse. Im Schulausschuss sei es zunächst um die fachliche Sicht gegangen, stellt er klar. Und hier herrschte Einigkeit – wie auch der stellvertretende Aussschussvorsitzende Albrecht Trieselmann (CDU) bestätigt. „Ursprünglich war das mal ein gemeinsamer Antrag von CDU und Grünen“, erklärte er die schnelle Einigkeit auf Tageblatt-Nachfrage. Deshalb habe es im Ausschuss auch keine größeren Diskussionen mehr gegeben.

Von Markus Riese

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