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110 Plattdütschen Frünne im Elfer-Ratskeller

Mingerode 110 Plattdütschen Frünne im Elfer-Ratskeller

Der Auftakt beim Treffen der Plattdütschen Frünne war eine Überraschung. Jeder Besucher bekam einen Pfannkuchen als Begrüßungsgeschenk. Diese originelle Idee war gleichzeitig eine Verbindung zum Spitznamen der Mingeröder, die bekanntlich „die Pannekauken“ sind. Der Präsident der Frünne, Werner Grobecker, der zuvor 110 Gäste aus dem Ober- und Untereichsfeld begrüßt hatte, revanchierte sich seinerseits mit einer Heidekrautanpflanzung.

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Voll besetzte Tische: Plattdütsche Frünne im Elfer-Ratskeller.

Quelle: ge

Sein Willkommensgruß galt auch Ortsbürgermeisterin Renate Schopferer. Die freute sich über die sehr gute Beteiligung und meinte: „In Mingerode lohnt es sich, zu leben, man kann hier sogar noch vieles einkaufen, und die Menschen sind gastfreundlich zu anderen.“ Grüße kamen auf Platt von Christine Siemerkus, die sich zusammen mit Werner Grobecker die Moderation des Abends teilte. Dabei hatten beide eigene originelle Geschichten zur Unterhaltung beizutragen. Singend stellte Siemerkus bekannte Persönlichkeiten aus Mingerode vor und überbrachte gute Wünsche des plattdeutschen Urgesteins Aloys Regenhardt. „Wie komet teßamm un vertellt essek wat“, trug das Gesangsduo Anneliese und Hermann vor.

Nachwuchstalent Marie

Auch die Jugend war an dem Abend präsent. Marie Kühne erzählte die Story vom chauen Joseph. Das Nachwuchstalent hatte bereits beim plattdeutschen Lesewettbewerb der Sparkasse einen der vorderen Plätze belegt. „Dä Omammen ssiet nich alle chliek“, stellte Anneliese Frölich aus eigener Erfahrung fest. Nach dem Motto „Martini schlachtet dä klaane Mann ssien Schwien“ wusste Elisabeth Krone viele Einzelheiten vom Schlachtefest in früherer Zeit zu berichten. Rita Maulhardt erzählte die Geschichte vom heiligen Martin im Kindergarten.

Bevor die Anwesenden das Martinslied auf Platt anstimmten, verriet Werner Grobecker: „Wir singen es auf Platt sogar in der Kirche.“ Den Reinlichkeitswahn in Form von Erfahrungen am Badetag präsentierte Monika Müller. Reinhold Frölich brachte einen Beitrag, wie Kinder und Jugendliche zu seiner Zeit beschäftigt waren, und Werner Grobecker betonte, dass die Plattdütschen Frünne kein Klamaukverein seien, sondern immer auf kulturelle Veranstaltungen Wert legen.
Der nächste Plattdütschen-Treff ist am Sonntag, 22. November, um 14.30 Uhr im Gasthaus Schenke in Nesselröden.

Von Gerhard Germeshausen

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