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150 Einsatzkräfte rücken zur Alarmübung aus

Simulierte Fälle 150 Einsatzkräfte rücken zur Alarmübung aus

Ein Großaufgebot an Einsatzwagen der Feuerwehr, Polizei, des Technischen Hilfswerks und Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie teilweise auch Sirenengeheul schreckten am Freitagabend viele Einwohner im Altkreis Duderstadt auf. 150 Einsatzkräfte nahmen an einer Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost teil.

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Mit schwerem Atemschutz: Feuerwehrleute dringen zum „Brandherd“ am Jagdhaus Hollenbach vor.

Quelle: Walliser

Desingerode. Ein Übungsszenario mit terroristischem Hintergrund hatte der Seulinger Heinrich  Marx als Brandabschnittsleiter Ost  für die Großübung vorgegeben. Als Leiter der Kreisfeuerwehrbereitschaft fungierte sein Sohn Daniel Marx.

Alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, im Fachjargon BOS-Kräfte genannt, waren integriert. Männer und Frauen aus dem gesamten Bereich der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost nahmen an der Alarmübung teil.  Der Einzugsbereich der Bereitschaftskräfte erstreckt sich auf die Wehren der Stadt Duderstadt samt Ortsteilen sowie die  Samtgemeinden Gieboldehausen, Radolfshausen und Bovenden. Außerdem war auch ein Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Rittmarshausen sowie auch eine Bereitschaftsgruppe aus Harste eingesetzt.

Gemeinsam mit den Brandschützern aus Desingerode und Werxhausen rückten die Rittmarshäuser kurz nach 19 Uhr als erste Kräfte am Jagdhaus Hollenbach am Krückenberg bei Desingerode an. Dort spielte sich Teil eins der Übungslage, ein Brandeinsatz, ab. Als problematisch hätten sich die Dunkelheit und die teils sehr engen Wege im und am Desingeröder und Seulinger Wald erwiesen, zog Brandabschnittsleiter Marx ein erstes Fazit.

Bereits um 16.50 Uhr war der Alarm von der Leitstelle in Göttingen ausgelöst worden. Zunächst trafen sich die Führungs- und Fachkräfte, unter ihnen auch  Otto Moneke vom Polizeikommissariat Duderstadt, Martin Gerstenberg vom THW und Verantwortliche der Schnellen Einsatzgruppe des DRK-Kreisverbandes Duderstadt (SEG) zur Besprechung im Feuerwehrgerätehaus in Seulingen.

Der Alarm für den Brandeinsatz im Desingeröder Forst erfolgte gegen 19 Uhr. In einer weiteren Kette fanden Alarmierungen für einen Einsatz nach einem angenommenen Hubschrauberabsturz sowie nach einem Verkehrsunfall statt. Während beim Brandeinsatz am Jagdhaus das Legen einer Wasserversorgung von fast 1800 Meter Länge gefordert war, ging es bei den anderen Einsätzen vorrangig um das Retten von Menschenleben.

Auf dem Weg zu den jeweiligen Einsatzorten fuhren die Einsatzfahrzeuge zum Teil in Kolonnen. Wie an der Perlenschnur gezogen, grellte von weither sichtbar das Blaulicht der Einsatzfahrzeuge auf. Als Beobachter vor Ort war neben dem Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse aus Bad Lauterberg auch Manfred Braun, Ordnungsamtsleiter des Landkreises Göttingen. Am kommenden Donnerstag soll die Übung im Feuerwehrgerätehaus Seulingen von den Führungskräften ausgewertet werden.

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