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150 Schüler zu Helfern ausgebildet

Bus-Scouts 150 Schüler zu Helfern ausgebildet

150 Eichsfelder Schüler sind im laufenden Schuljahr zu Bus-Scouts ausgebildet worden. Damit ist die Zahl der freiwilligen Helfer, die bei Stress im Schulbus und anderswo eingreifen können, um mehr als das Doppelte gestiegen. 

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Einsatzort für Schülerhelfer: Gedränge am Schulbus.

Quelle: CR

Während der Pilotprojektphase im vergangenen Schuljahr waren es 67 Jugendliche, die sich als Streitschlichter für den Schulbusverkehr gemeldet hatten. Mit der Übergabe von 38 Zertifikaten an der Realschule Gieboldehausen sind in diesem Jahr 152 Acht- und Neuntklässler der Schulen in Duderstadt und Gieboldehausen offiziell als Bus-Scouts im Dienst. Sie wurden in fünftägigen Trainigsprogrammen von Busfahrer Peter Ibendahl und Dierk Falkenhagen von der Polizei Duderstadt auf ihren Einsatz vorbereitet. 

Zivilcourage zeigen und mit gutem Vorbild vorangehen – nach diesem Leitbild arbeiten die Jugendlichen und sorgen damit für mehr Sicherheit im Schulbus, an Bushaltestellen, auf dem Schulhof oder in den Schulklassen. Oberstes Gebot bleibt dabei, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. „Wir bekommen viele Rückmeldungen, dass sich die Ausbildung   positiv auf andere Bereiche wie Familie oder Freunde auswirkt und für ein besseres Miteinander sorgt“, so Falkenhagen. 

Neben regelmäßigen Treffen mit den Ausbildern und Projekt-Betreuern, bei denen Erfahrungen gezielt nachgefragt und aufgearbeitet werden, haben die Bus-Scouts die Möglichkeit, sich im Internet unter www.bus-scout.com auszutauschen. 

Außer der Realschule Gieboldehausen sind folgende Schulen beteiligt: Eichsfeld-Gymnasium (42), Heinz-Sielmann-Realschule (31), St.-Ursula-Schule (20), Astrid-Lindgren-Schule (7), Christian-Morgenstern-Schule (9), Pestalozzi-Schule (5).

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird es Präsentationen vor den achten Klassen der verschiedenen Schulen geben, mit denen über das Projekt informiert wird. Anschließend können sich Jugendliche für eine Teilnahme anmelden. „Wir erwarten eine ähnlich hohe Resonanz wie in diesem Schuljahr“, so Falkenhagen.

                                                                                                                            Von Björn Dinges

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