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2020: Regiebuch für Masterplan aufgeschlagen

Großes Interesse 2020: Regiebuch für Masterplan aufgeschlagen

Mit Schwung ist der Prozess zur Entwicklung des „Masterplan Duderstadt 2020“ in Gang gekommen. 170 Bürger nahmen am Sonnabend an der offiziellen Auftaktveranstaltung im historischen Rathaus teil.

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Stellen im Rathaussaal das Projekt vor: Ulrich Harteisen (2. v. l.) und Sebastian Tränkner von der Fachhochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst.

Quelle: Walliser

Begeistert von der Resonanz zeigte sich Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). „Die Arbeit an der Zukunftswerkstatt kann beginnen“, freute sich der Ratsvorsitzende in seiner Begrüßungsrede. Besonders dankte Nolte dem „besonderen Bürger Duderstadts“ Hans Georg Näder, der den Prozess zur Entwicklung des Masterplans für Duderstadt in Zusammenarbeit mit dem Team der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim-Holzminden-Göttingen (HAWK) angeschoben hat. Stellvertretend hieß Bürgermeister Nolte Dirk Artmann, den Sprecher der Unternehmensgruppe Otto Bock, willkommen.
Prof. Ulrich Harteisen, Projektleiter des interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern der HAWK, rief den besonderen Charakter des Masterplans hervor, den er als „Regiebuch für eine querschnittsorientierte und nachhaltige Stadtentwicklung“ bezeichnete. Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken einer Stadt sollten herausgearbeitet, hervorgehoben und weiterentwickelt werden, sagte Harteisen: „All das, was die Identität einer Stadt ausmacht und was sie für Bürger, Unternehmen und Gäste anziehend macht.“

Zentrale Fragen

Wie möchten Sie in Duderstadt im Jahr 2020 leben? Was soll sich in der Stadt ändern, was soll bleiben? Was ist für ein lebenswertes Duderstadt von morgen zu tun? Im Kern geht es bei dem auf 15 Monate angelegten bundesweit einmaligen Projekt um diese Fragen. „Gestalten Sie mit!“ lautet das Motto der interdisziplinären Aktion, die sich durch eine breite Bürgerbeteiligung auszeichnet. Gemeinsam mit den Menschen sollen konkrete Perspektiven für attraktive und tragfähige Lebens- und Arbeitsstrukturen geschaffen werden, wie Projektmanager Sebastian Tränklein erläuterte.

Auf die Mitarbeit der Bürger, auf das „gemeinsam kreativ sein“, wie Harteisen sagte, war die Auftaktveranstaltung ausgerichtet. Die Einwohner von Duderstadt konnten erste Anregungen, Ideen und Wünsche aufschreiben und an Stellwänden und Thementafeln heften sowie sich mit den Mitarbeitern des HAWK-Kompetenzteams austauschen. Ebenso wie Helga und Jürgen Weigand, die in der Kernstadt nahe des Rathauses leben, nahmen viele Duderstädter das Angebot wahr. „Wir wohnen in der Stadt und möchten, dass sie wohnenswert bleibt“, war sich das Ehepaar einig.

Als gute Ausgangsbasis für die kommenden Monate bewerteten sowohl Professor Harteisen und sein Team als auch Bürgermeister Nolte im abschließenden Pressegespräch die Auftaktveranstaltung im Rathaus. Bei Einwohnern und Projektmitarbeitern sei der Ehrgeiz zu spüren, in einer starken Gemeinschaft gute Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Als Nicht-Duderstädter war Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG), schon zur Hälfte von der Veranstaltung und dem Projekt angetan. „So etwas auf die Hörner zu nehmen, ist absolut genial. Davon wird Duderstadt profitieren.“

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Masterplan 2020

Der Masterplan Duderstadt 2020 soll ein Bild der Stadt als Orientierung, als motivierendes Ziel entwerfen, erklärte Hans Georg Näder. Der Initiator des Projekts konnte beim Auftakt krankheitsbedingt nicht dabei sein. Im Gespräch mit dem Tageblatt machte er jedoch deutlich, welche Hoffnung er damit verbindet.

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