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230 Frünne vergnügen sich bei der Kirmes

Line-Dance und Musik 230 Frünne vergnügen sich bei der Kirmes

Fast „fernsehreif“ war das Programm des jüngsten Treffens der Plattdütschen Frünne in Ecklingerode, so die einhellige Meinung der begeisterten Gäste. Einen Unterschied gab es allerdings: Im Fernsehen ist vieles aufgezeichnet, in Ecklingerode war alles live.

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Abschluss eines gelungenen Treffens: Akteure des Plattdütschen Abends auf der Bühne.

Quelle: EF

Ecklingerode/Eichsfeld. Eingebettet war der Plattdeutsche Abend in die Kirmes im Ort. Im neuen Dorfgemeinschaftshaus begrüßte Bürgermeister Rene Sieber mehr als 230 Gäste. Sieber stellte die 800-Seelen-Gemeinde Ecklingerode vor und ging auf das mehr als zwei Jahrhunderte währende kulturelle Leben seines Ortes ein. Trotz aller Wirren sei als wichtiges Kulturgut die plattdeutsche Sprache erhalten geblieben. Frünne-Präsident Werner Grobecker ging auf den Bau der Kirche im Dorf ein, der laut Kirchenbüchern auf das Jahr 1664 datiert ist.

Die Jugend  eröffnete das Programm mit Steven Wucherpfennig aus Gerblingerode und Niklas Hamelmann aus Jützenbach. Unterstützung gab Marita Hesse als Souffleuse. Es folgte Elisabeth Ahrens mit dem Beitrag, wie sie ihren Mann kennengelernt hatte. Paul Sommerfeld erzählte von dän Boan von freuer, und ein erster Höhepunkt war der Auftritt der Line-Dance-Gruppe Ecklingerode. Brigitte Jung ging auf die Neuerungen der vergangenen Jahrzehnte ein, die noch nicht recht zugeordnet werden konnten: Sie war zum Baden in die Waschmaschine gekrochen.

Annemarie Brandt erzählte von „Ha is kuriert“. Anweisungen der Ehefrau an ihren Mann, bevor sie selbst in die Kur fuhr, gab Rita Maulhardt zum Besten. Humorvoll und auf Platt berichtete Pfarrer Burghardt, wie er Häre wurde und beleuchtete das Leben zu Hause. Ein Duo aus Schwiegershausen brachte die „Pfannenflicker“ auf die Bühne. Mit schnellem Mundwerk präsentierte Brigitte Goldmann „Dä Boam, dä staht an Barje“.

Und die guten Beziehungen zwischen Harz und Eichsfeld unterstrich Helmut Fischer aus Hattorf. Noch einmal glänzten die Danzemäkens mit einer flotten Tanzeinlage. Den Abend umrahmte Alfred Haase musikalisch, der auch mit der Eichsfeld-Hymne „Bist du gewandert durch die Welt“ das dreistündige Programm beendete.

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