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Freiwilliges Engagement für das Leben anderer Menschen

Blutspende-Aktion des DRK Freiwilliges Engagement für das Leben anderer Menschen

Täglich werden laut Deutschem Roten Kreuz (DRK) hierzulande rund 15000 Blutspenden benötigt. 47 Eichsfelder haben am Donnerstag in Nesselröden einen Beitrag dazu geleistet, dass der Bedarf gedeckt wird. Sie kamen zu einem Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Duderstadt.

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Teamleiterin Yvonne Holzhauer vom Blutspendedienst Springe mit Spender Andreas Werner.

Quelle: Harald Wenzel

Nesselröden. Mehrmals im Jahr richtet die Gruppe Nesselröden seit über 20 Jahren einen solchen Blutspendetermin in der alten Schule an der Georgstraße aus. Im Schnitt kämen 40 Teilnehmer aus unterschiedlichen Altersschichten, die meisten regelmäßig, berichtete Dirk Stollberg, Leiter der Gruppe Nesselröden im DRK-Ortsverein Duderstadt.

Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Termine von drei auf vier erhöht worden. Begleitet werde jeder der Termine von einem fünfköpfigen Team des DRK-Blutspendedienstes aus Springe und einem Arzt, der jeweils freiwillig zu der Aktion komme.

Nach Betreten eines früheren Klassenraumes zeigten die Teilnehmer an der Aufnahme den Personalausweis und ließen ihren Blutspendeausweis einscannen. „Damit lässt sich der Spender identifizieren und man weiß, wie oft der Teilnehmer schon zum Spenden hier war“, so Stollberg.

Anschließend füllten die Teilnehmer einen Spendebogen aus, auf dem sie Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand gaben. Gefragt wurde unter anderem nach früheren Krankheiten, möglichen Operationen, welche Medikamente der Befragte einnehme und ob er derzeit in ärztlicher Behandlung sei.

An Station drei wurden Temperatur und der Blutfarbstoff gemessen, der wichtige Informationen über die Qualität des Blutes liefert. Ein Arzt checkte den allgemeinen Gesundheitszustand, maß Blutdruck und Puls, bevor die Teilnehmer an der nächsten Station nochmals gefragt wurden, ob alles in Ordnung sei und sie den Ablauf der Spende verstanden hätten. Dann bekamen sie den mit einem speziellen Barcode versehenen Spendebeutel, Teströhrchen und Schlauchmaterial ausgehändigt.

Nachdem sie sich auf einem zugewiesenen Stuhl gesetzt hatten, setzten Mitglieder des DRK-Teams die Kanüle am Arm an. Ein halber Liter Blut wurde in den kommenden fünf bis zehn Minuten entnommen.

Die Spenden wurden nach Springe in ein Labor transportiert. Das Blut wird dort untersucht, in seine Bestandteile aufgeteilt und kann von Krankenhäusern abgerufen werden, erläuterte Yvonne Holzhauer, Teamleiterin des DRK-Blutspendedienstes.

Zum 100. Mal als Blutspender dabei war Wolfgang Wacker. „Das ist etwas Gutes für andere Leute“, begründete der 61-Jährige seine Motivation. Die Teilnahme sei zugleich ein kostenloser Gesundheitscheck. „Ich möchte andere Menschen helfen“, sagte die 66-jährige Elisabeth Rittmeier. Wann immer es ihre Zeit zulasse, komme sie zu den Terminen. Nach der Spende konnten sich die Teilnehmer mit einer Pizza stärken.

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