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Ab morgen gilt die Winterzeit

Von drei auf zwei Ab morgen gilt die Winterzeit

Die Winterzeit ist die Normalzeit – zumindest war das so vor über 30 Jahren. 1980 wurde in Deutschland die Sommerzeit eingeführt, und auch im Eichsfeld freuen sich viele Menschen über eine zusätzliche Stunde Licht an lauen Sommerabenden.

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Winterzeit: Manche freuen sich über eine Stunde mehr Schlaf, anderen schlägt die frühe Dunkelheit aufs Gemüt.

Quelle: Foto/Repro: OT

„Da kann man nach Feierabend noch mehr draußen machen“, vergleicht Roswitha Oppermann vom gleichnamigen Schmuck- und Uhrengeschäft in der Duderstädter Marktstraße die scheidende Sommerzeit mit der nun anbrechenden Winterzeit.

Am Wochenende wird es wieder dunkler zum Feierabend. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt, also nachts um drei zurück auf zwei, was immerhin eine Stunde mehr Schlaf bedeutet – oder mehr Arbeit für Nachtdienstler.
Zusätzliche Arbeit haben auch die Mitarbeiter des Uhrengeschäfts. „Wir haben etwa 2000 Uhren, die in den Wochen vor der Winterzeit nach und nach umgestellt wurden“, erklärt Oppermann. Auch beim Kaufverhalten der Kunden nimmt sie die Umstellung wahr. „Bei Dunkelheit gehen die Menschen nicht so gern nach draußen. Wenn die Stadt weniger belebt ist, merken wir das auch im Geschäft“, so ihre Erfahrung.

Oppermann

Oppermann

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Die Eichsfelderin Dagmar Busse empfindet die frühe Dunkelheit am Abend als belastend. „Die ersten Tage nach der Zeitumstellung muss ich mich daran gewöhnen. An hellen Sommertagen hat man doch ganz andere Gedanken, als im dunklen Winter“, beschreibt sie die mentale Umstellung. Die empfindet der Duderstädter Lothar Dinges ebenfalls als störend. „Je älter ich werde, desto weniger mag ich die Winterzeit“, sagt er. Am liebsten würde er die nächsten Monate irgendwo auf der Südhalbkugel der Erde verbringen. „Das ist nicht zu unterschätzen, wie sehr das Licht das Gemüt beeinflusst“, stellt er fest. Jetzt nutzt er seinen Kaminofen als Licht- und Wärmequelle.

Busse

Busse

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Die frühe Dunkelheit nach der Zeitumstellung stört die beiden Mingeröder Schwestern Joelina (12) und Michelle (16) Möller wenig. „In den neuen Rhythmus kommen wir schnell. Wir sind zwar weniger draußen als im Sommer, aber das kann auch ganz gemütlich sein“, sehen sie der Winterzeit gelassen entgegen.

Dinges

Dinges

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Auch Roswitha Reinecke-Roth macht der Wechsel nichts aus. „Ich genieße jede Jahreszeit. Auch der Herbst hat seine besondere Stimmung“, sagt die Duderstädterin, die gerade mit ihrer Enkelin Lucia Stehbis durch das Laub auf dem Wall spaziert ist. Die Schülerin bedauert jedoch bei der Winterzeit: „Ich muss eher nach Hause kommen, wenn es früher dunkel ist.“

Von Claudia Nachtwey

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