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Abschlussbericht über langjähriges Projekt liegt vor

Gieboldehausen Abschlussbericht über langjähriges Projekt liegt vor

Die Fleckengemeinde Gieboldehausen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im Zuge der Ortssanierung stark verändert. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Heinz Hobrecht berichtet darüber. Die Bilder stammen von der Gemeindeverwaltung. Die neueren Fotos hat der Verwaltungsbeamte Alois Grobecker aufgenommen.

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Luftbild aus den 50-er Jahren: Am Schlosshof stehen noch Wirtschaftsgebäude, auf der Hahlestraße laufen Gänse.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Gieboldehausen hat sich in den vergangene Jahrzehnten mehr gewandelt und entwickelt als in 500 Jahren zuvor.“ Von Sabine Wehking, der promovierten Historikerin und Mitautorin der Chronik der Fleckengemeinde, stammt dieser Satz vom Festauftakt zur 1000-Jahr-Feier im Jahr 2003. Sehr anschaulich ist der Wandel der Gemeinde im jetzt fertiggestellten Abschlussbericht zur „Sanierungsmaßnahme Historischer Ortskern Gieboldehausen 1971 - 2006“ dargestellt. „Was wäre der Flecken ohne die Sanierung?“, meinte Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU) bei der Präsentation des ersten gedruckten, 83 Seiten starken Exemplars.

An vielen Ecken standen früher Häuser. Wo heute Straßen sind, befanden sich Gärten oder Gebäude – durch gezielte Maßnahmen im Ortskern ist der ehemals landwirtschaftlich geprägte Flecken Gieboldehausen in den vergangenen Jahrzehnten zu einer „infrastrukturell gut ausgestatteten modernen Mittelpunktgemeinde“ umgestaltet worden, erläutert Bürgermeister Leineweber. Zahlreiche Mängel und Missstände an Gebäuden und Grundstücken seien durch den Einsatz von Sanierungsförderungsmitteln behoben worden, so der Ratsvorsitzende.

Über einen Zeitraum von 35 Jahren erstreckte sich die Sanierung des Ortskerns. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Kommunalbetreuung in Bad Homburg lief die Maßnahme. Dipl-Ing. Doris Friedsam betreute das Projekt.

Im Laufe einer Generation wurden Bauernhöfe ausgesiedelt, Straßen umgestaltet, Baulücken durch Neubauten geschlossen und Immobilien wechselten den Besitzer. Neben 10,2 Millionen Euro Investitionen im öffentlichen Raum flossen 480 000 Euro aus dem Sanierungstopf für Privatprojekte. An 22 Stellen innerhalb der Fleckengemeinde wurden Häuser und andere Gebäude beseitigt.

Beispielhafte öffentliche Maßnahmen zur Ortskernsanierung waren der Ausbau der innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen mit Neugestaltung der Markt-, Amts-, und Fleckenstraße, der Ausbau der Berliner Straße und der Knickgasse sowie der Bau von Parkplätzen im Ortskern, auf dem Schlosshof und am Niedersachsenhof.

hho

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