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Altes Gasthaus Waldesruh soll wieder entstehen

Neubeginn? Altes Gasthaus Waldesruh soll wieder entstehen

Ewald Schneegans möchte das frühere Gasthaus Waldesruh als privaten Treffpunkt auf dem familieneigenen Grundstück am Pferdeberg wieder aufbauen.

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Auf der Treppe des früheren Waldesruh: Ewald Schneegans, hier mit Mutter Edeltraud, will das Gasthaus wieder aufbauen.

Quelle: HS

Tiftlingerode. Bereits für Dezember plant der Immobilienhändler, ein gebürtiger Tiftlingeröder, der seit vielen Jahren in Schleswig-Holstein lebt, eine Eröffnungsparty auf dem Gelände am Sportplatz. Erste Bäume wurden bereits gefällt.

„Ich habe es meiner Mutter versprochen“, antwortet Schneegans auf die Frage, warum er nach vierzig Jahren einen Neubeginn auf dem Gasthausgelände wagen möchte. Das Grundstück am Sportplatz sei in Familienbesitz. Von 1948 bis 1969 hatte Großvater August Nolte ein Gasthaus mit dem Namen Waldesruh an der Stelle betrieben, wo heute noch ein Betonfundament mit Treppe zu erkennen ist.

Als der Großvater aus Altersgründen den Betrieb einstellte und kein Nachfolger in Sicht war, verfiel das erinnerungsträchtige Gebäude. Erst 1963 noch erweitert, wurde es 1974 schließlich abgerissen, verbliebene Reste 1982 beseitigt. „Unsere Kinder sind groß, Zeit, das Versprechen einzulösen“, sagt Ewald Schneegans.

Der gelernte Koch will etwa 150 000 Euro in die Errichtung eines 50 Quadratmeter großen Blockhauses mit neuem, solidem Fundament investieren. Geplant sind eine überdachte Terrasse und eine kleine Bühne. Der Bauherr stellt sich eine Art Begegnungsstätte für Tiftlingeröder Vereine und Gruppen vor, denn „ein Gasthaus gibt es im Ort ja nicht mehr“.

An einen dauerhaften, umfangreichen Gaststättenbetrieb denkt Schneegans nicht. Die neue Waldesruh solle vielmehr „eine Art Eventlocation“ sein im Verbund mit dem Haus des Sportvereins auf der anderen Seite des Platzes. Bereits abgesprochen sei die Nutzung der Waschräume im Sporthaus.

Mutter Edeltraud Schneegans freut sich schon auf die offizielle Eröffnung. Die sei auf Mai 2013 festgesetzt. „An diesem Ort hängen viele Erinnerungen, meine Kinder sind hier aufgewachsen“, sagt die 81-Jährige. Aber bevor es soweit sei, müsse die Stadt Duderstadt zunächst noch den Bauantrag genehmigen, räumen Mutter und Sohn Schneegans ein.

Von Birgit Freudenthal

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