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Anlage mit 48 Wohnungen schließt Baulücke

Wohnungsbaugesellschaft Eichsfeld Anlage mit 48 Wohnungen schließt Baulücke

In eine Großbaustelle hat sich die 4200 Quadratmeter große Baulücke zwischen Rote-Warte-Straße und Nordhäuser Straße im Osten Duderstadts verwandelt. Nachdem sich die Wohnungsbaugesellschaft Eichsfeld jahrelang auf die Verwaltung von Altbeständen beschränkt hat, investiert sie dort jetzt 3,6 Millionen Euro in vier Stadtvillen mit 28 zeitgemäßen Wohnungen im gehobenen Segment und der Generation ab 50 Jahren als Zielgruppe.

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Großbaustelle: Zwischen Rote-Warte-Straße und Nordhäuser Straße werden 3,6 Millionen Euro für eine neue Wohnungsanlage verbaut.

Quelle: Pförtner

Die 47 bis 92 Quadratmeter großen Wohneinheiten hinter den Klinkerfassaden mit Dachgauben werden zu einem Drittel als Eigentumswohnungen verkauft, zu zwei Dritteln vermietet. „Wir wollten unseren Bestand erneuern“, begründet Geschäftsführer Hans-Dieter Adler das Projekt der Wohnungsbaugesellschaft: „Von unseren nach Verkauf von vier Immobilien in Gieboldehausen noch 389 Wohnungen sind viele überaltert, auf den Dörfern gibt es häufig Probleme mit der Vermietung, der Leerstand liegt zurzeit bei rund sechs Prozent.“

Jetzt hat Adler statt mit Altbauwohnungen mit Bauvorschriften zu kämpfen. Für die neuen Wohnungen mit Südbalkon oder -terrasse in Duderstadt gebe es bereits einige Interessenten – nicht nur aus dem Eichsfeld, sondern auch aus dem Ruhrgebiet, von der Küste und aus Göttingen. 17 Wohnungen seien schon reserviert. Überwiegend, so Adler, handele es sich um ältere Semester: „Unser Konzept geht auf.“

Zum barrierefreien Konzept gehören Fahrstühle und bodengleiche Duschen ebenso wie eine energieeffiziente Dämmung und Solaranlagen auf den Walmdächern für Warmwasser sowie Unterstützung der Erdgasheizung. Die beiden oberen Gebäude werden von der Rote-Warte-Straße, die beiden unteren von der Nordhäuser Straße aus erschlossen. Neben einem Auto-Stellplatz pro Wohnung auf dem Grundstück soll es Besucher-Parkplätze geben. Die Wohnanlage in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt füge sich gut in die vorhandene Bebauung ein, meint Adler. Auf dem 2002 erworbenen Grundstück sollte ursprünglich eine Telekom-Vermittlungsstelle gebaut werden.

Stützmauern sichern Gelände

Rund 6500 Kubikmeter Erde sind seit Mai bewegt worden. Lange Stützmauern, die noch begrünt werden sollen, sichern das abschüssige Gelände. In den beiden oberen Gebäuden läuft der Innenausbau auf Hochtouren, die beiden unteren Gebäude sind ein paar Wochen später dran. Zwei Stadtvillen sollen im April 2010 bezugsfertig werden, die anderen beiden voraussichtlich im Juli. Bis auf Klinker und Fahrstühle seien alle Aufträge an Eichsfelder Firmen gegangen, betont Adler: „Da wir Firmen aus der Region haben wollten, haben wir teilweise sogar höhere Preise akzeptiert.“

Von Kuno Mahnkopf

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