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Anlieger wollen Zebrastreifen zur Paradiesgasse

Unterschriftenaktion Anlieger wollen Zebrastreifen zur Paradiesgasse

„Es geht uns um die Sicherheit der Kinder und der älteren Mitbürger.“ So begründet Matthias Kracht das Engagement vieler Bürger aus dem Wohnviertel Kurmainzer Straße/Felsenkeller in Duderstadt bei einer Unterschriftenaktion, an der sich mehr als 150 Anwohner beteiligt haben. Für einen markierten Fußgängerüberweg zur Paradiesgasse machen sich die Unterzeichner stark. Sie wollen sicherer über die Kurmainzer Straße kommen.

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Kurmainzer Straße: In Richtung Paradiesgasse wünschen sie viele Anwohner einen markierten Überweg.

Quelle: Blank

Duderstadt. Ein Verkehrsunfall am 20. November sei letztendlich Auslöser für die Unterschriftenaktion gewesen, erläutert Kracht. Ein 73-jähriger Anwohner der Mathildenstraße war am Dienstag vergangener Woche auf dem Weg in die Stadt beim Überqueren der Kurmainzer Straße von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden (Tageblatt berichtete).

„Wir wollen auf die gefährliche Situation für Fußgänger und Radfahrer beim Überqueren der Straße aufmerksam machen und dies mit unseren Unterschriften bekräftigen, erläutert Kracht. Viele Autofahrer seien in der viel befahrenen Kurmainzer Straße schneller als mit Tempo 50 unterwegs. „Was soll denn noch passieren?“, fragt der Duderstädter.

Die Unterschriftenliste solle am heutigen Mittwoch an den Ratsherrn Engelbert Gatzemeier übergeben werden. Gatzemeier werde gebeten, sie dem Stadtrat vorzulegen, so Kracht, der Wert darauf legt, dass die Aktion keinen parteipolitischen Hindergrund hat. Die Übergabe an den WDB-Ratsherrn aus Westerode komme zustande, weil Gatzemeier über dessen Verwandtschaft im Viertel mit dem Thema und der Verkehrssituation an der Kurmainzer Straße vertraut sei.

Herman Niesen von der Polizei Duderstadt bestätigt ein gemeinsames Gespräch zwischen Gatzemeier, Polizeichef Otto Moneke und ihm zum Thema Zebrastreifen an der Kurmainzer Straße. Die Polizei habe gegenüber dem Ratsherrn darauf hingewiesen, dass zunächst detaillierte Zahlen über das Verkehrsaufkommen vorliegen müssten, bevor in Form einer Verkehrsschau über das Anliegen der Anwohner entschieden werden könnte.

„Selbstverständlich werden wir den Fall wie auch jeden anderen behandeln“, sagt Fachbereichsleiter Johannes Böning von der Duderstädter Stadtverwaltung. Im Zusammenwirken von Polizei, Straßenverkehrsbehörde und weiteren beteiligten Stellen müsse eine Verkehrsschau über die Angelegenheit entscheiden.

Die Paradiesgasse zwischen der Kurmainzer Straße und dem Fußgängerübergang am Hindenburgring sei für die Anwohner des Wohnviertels Kurmainzer Straße/Felsenkeller über den Wall der Hauptweg zur Innenstadt, erläutert Kracht. Gerade deshalb sei den Anliegern das Thema Sicherheit so wichtig.

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