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Arbeit der Hospizbewegung in Mittelpunkt gerückt

Benefizveranstaltung der Stiftung Niedersachsen Arbeit der Hospizbewegung in Mittelpunkt gerückt

Das Begleiten von Menschen beim Sterben geschieht eher im Verborgenen. Selten, wenn es um Hospizarbeit geht, sind öffentliche Anlässe wie am vergangenen Sonnabend, 12. Februar, in Duderstadt. Zu einer Benefizveranstaltung zugunsten der Ehrenamtlichen hatte die Hospiz Stiftung Niedersachsen eingeladen.

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Beim Konzert in der Liebfaruenkirche: Zuhörer genießen die Klänge von Orgel und Cello.

Quelle: Kunze

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Rathaus stand die Festrede des ehemaligen Kanzleramtsministers und Bundesinnenministers Rudolf Seiters, der auch Schirmherr der Hospiz Stiftung Niedersachsen ist (Tageblatt berichtete). Bürgermeister Wolfgang Nolte begrüßte die Besucher in der „Stadt des Brückenschlags“. HVE-Vorsitzender Gerold Wucherpfennig ging auf die Region Eichsfeld ein.

Mechthild Rittmeier, Vorsitzende des Hospizvereins Eichsfeld, berichtete dass die inzwischen 83 Mitglieder des Hospizvereins in knapp 20 Jahren bereits viele hundert Menschen begleitet hätten. Dank an die ehrenamtlich tätigen Mitglieder in den Hospizvereinen drückte Reinhard Bodenburg von der Göttinger Rechtsanwaltskanzlei Sobirey, Bodenburg, Zilian (SBZW) aus. Ulrich Domdey sprach als Vorsitzender der Hospiz Stiftung Niedersachsen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Anna Marie Werk aus Seeburg und Leonie Noreik aus Gerblingerode (beide Saxophon) sowie Sophie Wucherpfennig aus Seulingen (Geige).

Teil zwei der Benefizveranstaltung, ein Konzert, fand in der Liebfrauenkirche statt, wo bereits weitere interessierte Zuhörer warteten. Ingeborg Wirz, die Generaloberin des Ursulinen-Klosters, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. Es sei etwas Besonderes, an einem solchen Tag in dem Gotteshaus „zur Ruhe und Besinnung zu finden“, sagte die Ordensfrau.

Der 36-jährige Cellist Johannes Krebs aus Bremen und die 41-jährige Organistin Maria Bennemann aus Mettmann boten den Zuhörern Werke von August Gottfried Ritter, Max Reger, César Franck, Joseph Rheinberger und Gabriel Fauré. Atmosphäre und Akustik der Liebfrauenkirche trugen dazu bei, dass dieses Konzert für die Veranstaltungsgäste zu einem Hörgenuss mit besonderem Charakter wurde. Langanhaltender Beifall belohnte die Künstler für eine außergewöhnliche Darbietung.

Im Verlauf der Benefizveranstaltung konnten die Besucher einen Tonträger zugunsten der Hospizarbeit erwerben. Hans-Joachim Trappe, Herzspezialist und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung mit Wurzeln in der Brehmestadt, hatte – gefördert von der Sparkasse Duderstadt – eine Bach-CD an großen Orgeln eingespielt.

Von Heinz Hobrecht und Axel Artmann

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