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Auch Trittin unterstützt Umgehung

Reaktion auf WDB-Brief Auch Trittin unterstützt Umgehung

Auch Jürgen Trittin (Die Grünen) hält die Westeröder Ortsumgehung für notwendig. Das äußerte der ehemalige Bundesumweltminister gegenüber Lothar Dinges (Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger). Damit positionierte sich auch der letzte verbleibende regionale Bundestagsabgeordnete zum Thema, nachdem bereits Thomas Oppermann (SPD) und Hartwig Fischer (CDU) ihre Unterstützung für den Bau des B-247-Abschnittes um das Dorf signalisiert hatten.

Trittins Göttinger Büro betont jedoch, dass man lediglich für diesen Bereich eine Notwendigkeit sehe. Die Fortführung der Umgehungsstraße um Duderstadt und Gerblingerode lehne man ab, „insbesondere wegen des Tunnelbaus durch den Pferdeberg“. Im Gegensatz zu dem Teilstück bei Westerode liege hier ein erheblicher Eingriff in die Natur vor. Zudem hätten Verkehrszählungen für den Thüringer Bereich ergeben, dass das Fahrzeugaufkommen auf der B 247 zwischen Worbis und Teistungen rückläufig sei. Für Niedersachsen lägen jedoch keine aktuellen Daten vor. Erst Mitte bis Ende des Jahres sei die Auswertung der Straßenverkehrszählung abgeschlossen, ließ die Goslarer Zweigstelle der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr verlauten.

Dort verwies man Trittin auf den bekannten Status quo: Die Planungen zur Bauvorbereitung sind quasi abgeschlossen, der Baubeginn könnte kurzfristig erfolgen. Einzig die Finanzierungszusage durch den Bund fehlt weiterhin. Und bevor die nicht kommt, wird kein Bagger rollen.

Von Erik Westermann

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