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Auf einstiger Müllkippe entsteht Baumpark

Ökologisches Projekt Auf einstiger Müllkippe entsteht Baumpark

Vier Männer heben mit dem Erdbohrer tiefe Löcher in der Wiese aus, ein weiterer Trupp setzt die jungen Bäume und Sträucher an die vorgegebenen Stellen. In Rüdershausen entsteht mit vielen freiwilligen Helfern ein Baumpark. „Wir wollen hier etwas schaffen, was nicht nur unserem Dorf zugute kommt“, sagt Franz-Josef Lange als Initiator des Projekts.

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Mit Förderung der EU und lokaler Bündnisse entsteht der Baumpark in Rüdershausen: Dorfgemeinschaft hilft beim Pflanzen.

Quelle: Lüder

Rüdershausen. Mit Unterstützung des Leader-Programms der EU und der Lokalen Aktionsgruppe Göttinger Land soll mit dem Baumpark ein Naherholungsgebiet, ein grünes Klassenzimmer und ein ökologischer Riegel entstehen, der mehrere kulturlandschaftliche Besonderheiten um Rüdershausen vereinen soll.

„Dies ist eigentlich ein Hohlweg, den Bauern und Händler früher nutzten. Dann entstand hier eine Müllkippe“, schildert  Lange die historische Entwicklung des Geländes, auf dem nun der Baumpark entsteht. Nachdem ebenfalls mit viel Eigeninitiative eine Schutzhütte errichtet wurde, werden nun heimische Gehölze und alle Bäume des Jahres seit  erster Nennung im Jahr 1989 angepflanzt. Schilder sollen Besucher, Naturliebhaber und Schulklassen über die verschiedenen Baumarten informieren.

Angepflanzt werde nicht chronologisch geordnet, sondern in standortgerechten Gruppen. „Wir haben eine Sandecke mit Wacholder und Birke, dahinten in der feuchten Senke stehen die Weidenarten“, erklärt Lange, der sich besonders über die Unterstützung des Bürgerarbeiters Dirk Kämpfer freut, dessen Stelle noch bis 2014 gesichert ist. Außerdem habe sich der Freundeskreis Baumpark die Pflege des Projekts auf die Fahnen geschrieben.

Weitere Verbindungen mit einer angrenzenden Streuobstwiese und den dahinter liegenden Fischteichen sind bereits in Planung. „Das wird mal ein schöner Rundweg, insgesamt dann dreieinhalb Kilometer lang“, so Lange. Seine Frau, Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange, hofft außerdem auf die Bestückung des Areals durch Kunstobjekte und Holzskulpturen, die dem Baumpark einen zusätzlichen Anreiz geben und auch die älteren Bürger zu einem Ausflug locken sollen. „Die Wege sind geeignet für Rollatoren, und die Schutzhütte lädt zu einer Pause ein“, betont die Bürgermeisterin.

Von Claudia Nachtwey

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Bäume gibt es bislang nur am Waldrand im Hintergrund, doch das soll sich bald ändern: Im künftigen Baumpark am Rüdershäuser Verbindungsweg nach Hilkerode sollen Ende des Monats die ersten Bäume gepflanzt werden.

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