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Ausdrucksstarke Laienspieler in Höchstform

Komödie „Drei Engel für Ferdi“ Ausdrucksstarke Laienspieler in Höchstform

Als die Laiendarsteller Walter Friederici und Michaela Bodmann als streitendes Paar die Theaterbühne im Dorfgemeinschaftshaus Wollbrandshausen betraten, erwartete sie ein erster Applaus des Publikums. Die beiden Darsteller können bereits auf eine lange Karriere als Schauspieler zurückblicken und boten den Zuschauern am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder eine ebenso einfallsreiche wie unterhaltsame Aufführung.

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Liebevoll gestaltete Kulisse, Wortwitz, Gestik und Mimik: Theatergruppe des Männergesangvereins St. Joseph auf der Bühne.

Quelle: Lüder

Wollbrandshausen. Die Wollbrandshäuser Theatergruppe um Regisseur Manfred Bodmann spielt in diesem Winter die Komödie „Drei Engel für Ferdi“. Geprobt wird seit September.

Das diesjährige Stück handelt von dem Hochstapler Graf Ferdinand von Hohenhausen, der die ländliche Idylle seines Kurfreundes Rudolf, dessen Frau Gerda und des befreundeten Nachbarpaares durch einen spontanen Besuch durcheinander wirbelt.

Der Organisator der Veranstaltung, Wolfgang Bodmann vom Männergesangverein St. Joseph, erklärte kurz bevor sich der Vorhang öffnete: „Die Darsteller haben leichtes Lampenfieber, aber sobald sie auf die Bühne treten, fällt das sicherlich von ihnen ab. Und falls nicht, dürfen sie auch mal stolpern.“

Von Lampenfieber war anschließend aber wenig zu spüren. Vielmehr liefen die Protagonisten in der liebevoll gestalteten Kulisse einer gutbürgerlichen Wohnstube als keifende Ehefrauen, unterdrückte Männer und missverstandene Liebende zu Höchstform auf. Besonders die drei Engel für Ferdi – Michaela Bodmann, Nicole Freiberg und Janina Freiberg – spielten die zänkischen Hausdrachen mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik.

Die Reibereien der Hauptdarsteller, die Regisseur Bodmann mit Wortwitz und allerlei Kalauern würzte, sorgten nicht nur für Gelächter im Saal, sondern ließen den ein oder anderen Zuschauer sicherlich an eigene Wortgefechte denken. Das Theaterspiel in Wollbrandshausen bot dem Publikum einen gelungenen Abschluss des Weihnachtsfestes.

„Der Kartenvorverkauf lief sehr gut, so wie immer“, erklärte Theaterdirektor Bodmann, der seit 60 Jahren am alljährlichen Laienspiel mitwirkt, gegenüber dem Tageblatt. Da die Proben viel Zeit abverlangten, sei es zum Teil schwierig, junge Menschen für die Bühne begeistern zu können. Aber er habe auch in diesem Jahr schnell eine tolle Truppe zusammenstellen können.

Die Aufführung wird am Sonnabend, 5. Januar, um 20 Uhr und am Sonntag, 6. Januar, um 14.30 Uhr nach Kaffee und Kuchen im Dorfgemeinschaftshaus Wollbrandshausen (Einlass 13 Uhr) wiederholt.
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