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Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit

BBS Duderstadt Fahrstuhl sorgt für Barrierefreiheit

Mit dem Ziel, Barrierefreiheit zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, hat der Landkreis Göttingen Sanierungsarbeiten an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Duderstadt realisieren lassen. Nach 1,3 Millionen im vergangenen Jahr werden jetzt 635000 Euro investiert, sagte Kreisrat Marcel Riethig.

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Kreisrätin Christel Wemheuer, Schulleiterin Sabine Freese, Kreisrat Marcel Riethig und Christian Storm vom Gebäudemanagement des Landkreises (v. l.) sitzen Probe auf den neuen Hochbänken in der Mensa.
 

Quelle: Mischke

Duderstadt.  „Ich meine, ein besseres Bekenntnis eines Schulträgers zur Zukunft seiner Berufsbildenden Schule gibt es nicht als das, was wir hier machen“, betonte Riethig am Dienstag. Die Summe spiegele den erhöhten Bedarf am Standort Duderstadt wider. Dies hätten pensionierte Berufsschullehrer bei der Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes für die Berufsschulstandorte des Landkreises Göttingen festgestellt, das 2013 fertiggestellt worden sei.

Bekenntnis des Schulträgers

Größte Ausgabenposition in diesem Jahr sei an den BBS der Einbau eines Fahrstuhls gewesen. Damit werde eine Vorgabe des Landes Niedersachsen erfüllt, wonach Schulen bis zum Jahr 2018 barrierefrei ausgestattet sein müssen.

Mit dem Fahrstuhl ließen sich alle drei Etagen barrierefrei erreichen, berichtete Christian Storm vom Gebäudemanagement des Landkreises Göttingen. Der Einbau von elektrischen Türantrieben sei ein weiterer Faktor, mit dem den Vorgaben der Inklusion entsprochen werden solle.

In die Planungen seien die Beobachtungen von Menschen mit Handicap eingeflossen, die vor zwei Jahren die Berufsbildenden Schulen Duderstadt besucht hätten. Zu einem moderneren Erscheinungsbild tragen 48 neue Türen bei. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Fassadensanierung des Verwaltungsbereichs gewesen, außerdem wurde die Mensa mit Hochbänken ausgestattet.

Raum als dritter Pädagoge

Bereits vor drei Jahren hatten Verantwortliche der BBS zusammen mit dem Schulträger und dem Büro Stjerneby einen mehrjährigen Masterplan entwickelt, der unter dem Motto „Der Raum als dritter Pädagoge“ steht. Die Umsetzung geschehe gemeinsam mit Lehrkräften und Schülern, erläuterte Schulleiterin Sabine Freese. Die Gestaltung von Möbeln und Nischen spiegele unter anderem den Masterplan wieder.

„Das Bildungsumfeld, dazu gehört auch der Raum, hat maßgeblichen Einfluss auf das Klima einer Schule und damit auch auf den Bildungserfolg seiner Schüler“, betonte Riethig.

„Wir wollen im kommenden Jahr den Masterplan fortsetzen“, kündigte Freese an. Dabei stünden die Klassenräume im Mittelpunkt, hinzu kämen weitere Flursanierungen.

Mit dem Masterplan, in den Schüler und Lehrer einbezogen würden, werde ein Stück Nachhaltigkeit geschaffen, durch das die Investitionskosten nicht steigen würden. „Das Neue ist, die Beteiligten am Bildungsprozess an der Gestaltung zu beteiligen“, fasste Freese zusammen.

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