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Brücke in die Berufsausbildung

Einstiegsqualifizierung für Flüchtlinge Brücke in die Berufsausbildung

Als Brücke in die Berufsausbildung können Flüchtlinge, die an den Berufsbildenden Schulen Duderstadt die Schulform „SPRINT“ durchlaufen haben, an einer Einstiegsqualifizierung teilnehmen. Potenzielle Bewerber kamen am Dienstag mit Repräsentanten regionaler Firmen ins Gespräch.

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BBS Duderstadt und Betriebe bieten Einstiegsqualifizierung für Flüchtlinge.

Quelle: R

Duderstadt. Die BBS beschule seit 2015 sehr viele Flüchtlinge in unterschiedlichen Schulformen, erfuhren die Teilnehmer von Schulleiterin Sabine Freese. Dazu gehöre „SPRINT“, was für Sprache und Integration stehe und ausdrücken solle, dass es schnell gehe.

Schulform SPRINT besteht aus drei Modulen

Die auf ein Jahr angelegte Schulform bestehe aus den drei Einführungs-Modulen Spracherwerb, regionale Kultur und Lebenswelt sowie Berufs- und Arbeitsleben. „Damit die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht einfach aus Sprint herausfallen und dann unversorgt sind, hat sich die Landesregierung eine weitere Maßnahme überlegt und zusammen mit der Agentur aufgesetzt“, erläuterte BBS-Schulleiterin Sabine Freese rund 20 Interessierten in der Cafeteria der Schule. „Sprint Dual“ sei an die duale Berufsausbildung angelehnt und bedeute für die Teilnehmer, dass sie dreieinhalb Tage im Betrieb seien und eineinhalb Tage in der Berufsbildenden Schule.

Die Module von SPRINT-Dual als Einstiegsqualifizierung (EQ) werden nun ergänzt durch die Module „Förderung Grundlagenwissen, insbesondere Mathematik“ und „Praktische Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben“, wobei das Modul Arbeits- und Berufsleben in den Betrieben stattfinde, die anderen in der BBS. SPRINT Dual ist auf mindestens sechs Monate angelegt.

„Man kann sich das EQ wie ein langes Praktikum vorstellen, in dem man schaut, ob man zueinander passt, ob das gut funktioniert“, verdeutliche Kathrin Rhein vom Kompetenzteam Migration der Agentur für Arbeit Göttingen. Es solle eine „bewusste Vorbereitung für eine mögliche Ausbildung sein, die im Anschluss steht“. Für die Teilnehmer sei es die Möglichkeit, noch mehr über einen Beruf zu lernen und Unternehmen kennenzulernen. Die Arbeitgeber würden ihnen eine Vergütung zahlen und bekämen dafür von der Agentur einen Zuschuss. Der perfekte Weg wäre es, am Ende mit einer entsprechenden Ausbildung zu beginnen, so Schulleiterin Freese.

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