Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Bärenpark Worbis auf Wolfsmischlinge vorbereitet

Mögliche Ankunft Bärenpark Worbis auf Wolfsmischlinge vorbereitet

Statt Abschuss könnte sich für die jugendlichen Wolfsmischlinge, die auf dem Truppenübungsplatz im thüringischen Ohrdruf leben, eine alternative Lösung ergeben. Der Bärenpark in Worbis hat seine Bereitschaft erklärt die Tiere aufzunehmen. „Wir sind vorbereitet“, sagt Geschäftsführer Ralf Wettengel.

Voriger Artikel
Kuratorium um drei Mitglieder erweitert
Nächster Artikel
Postauto stürzt nach Alleinfahrt Hang hinunter

Die Wölfe im Bärenpark bekommen eventuell bald neue Nachbarn.

Quelle: Rüdiger Franke

Worbis. Das Freigehege im Bärenpark umfasst eine Fläche von rund fünf Hektar. „Die Gesamtfläche ist in verschiedene Parzellen aufgeteilt“, erläutert Wettengel, wie eine Unterbringung funktionieren kann. Denn eine Integration in das bestehende Rudel sei schon von der Natur der Tiere nicht möglich. „In der Natur trifft sich ein Wolfspaar und lebt mit seinen Nachkommen in einem Revier“, sagt Wettengel. Nach ein bis zwei Jahren würden die Rüden, aber auch einige der Fähen eigene Wege gehen und sich ein neues Revier suchen. Die Ohrdrufer Wölfe würden in einer etwa 1,5 Hektar großen Parzelle angesiedelt. Diese befinde sich nach Angaben des Geschäftsführers im Bereich der Totempfähle am kleinen Teich. Die beiden Rudel könnten sich sehen und riechen, würden aber nicht direkt aufeinander treffen. Dafür kämen die Wolfsmischlinge in Kontakt mit Bären. Die Interaktion der beiden Tierarten in der Anlage habe sich bewährt, sagt Wettengel. Zurzeit würden die Bären Pedro und Laura dort leben.

c1859c7e-c53f-11e7-b1f6-dddb838e1856

Im Bärenpark Worbis leben Wölfe und Bären nebeneinander. Die neuen Wölfe sollen im Bereich des kleinen Teiches angesiedelt werden.

Zur Bildergalerie

Die sechs Wolfsmischlinge vom Truppenübungsplatz in Ohrdruf sind durch die Paarung ihrer Mutter mit einem freilaufenden Haushund entstanden. Um den Artenschutz zu gewährleisten, dürfen sie nicht in der Natur weiterleben. „Wir haben uns bereiterklärt, sie aufzunehmen und auch beim Transport zu helfen“, sagt Wettengel. Die Entscheidung träfe das thüringische Umweltministerium gemeinsam mit dem Wolfs-Institut Lupus. Diese kümmerten sich auch um das Einfangen des Sextetts.

Mehr zum Thema hier.

Von Rüdiger Franke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Duderstadt
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt