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„Ball der Lutze“ in Gieboldehausen in ausverkauftem Festzelt

Avatare und tanzende Zwerge „Ball der Lutze“ in Gieboldehausen in ausverkauftem Festzelt

Seit vielen Jahren ist er Kult in der Region: Der ausverkaufte Lutzeball im Festzelt am Kleinen Anger zog am Sonnabend 1 500 Feierlustige an. Das Motto „Märchen“ lud zu phantasievoller Interpretation ein. Neben bekannten Märchenfiguren wie Sterntalermädchen oder Zwergen wurde auch ein zotteliges Krümelmonster gesichtet – stilecht mit Leibnizkeks.

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Gangnam-Style: Die Lutze sorgen für die erste Tanzeinlage des Abends.

Quelle: Schneemann

Gieboldehausen. Cindy Wechsler aus Gieboldehausen hatte sich dagegen für ein Avatar-Kostüm ganz in Blau mit Körperbemalung entschieden und brauchte dafür Geduld: „Allein vier Stunden hat das Flechten der Zöpfe gedauert.“ Ein Hingucker waren diesmal auch die veranstaltenden Gieboldehäuser Lutze, die statt ihrer traditionellen schwarzen Hüte Zipfelmützen beim Einmarsch trugen. Die Lutze lieferten mit dem „Gangnam-Style“ die erste, gut geübte Tanzeinlage des Abends.

Neben den Bodenseer Tanzdamen traten danach die „Rhumemäuschen“ mit einer eigenen Choreographie auf, wohl zum letzten Mal. „Schade, die Gruppe war seit vielen Jahren dabei“, sagt Florian Gödecke, Narrenobmann der Lutze.

Seit vielen Jahren ist er Kult in der Region: der Lutzeball im Festzelt am Kleinen Anger in Gieboldehausen. In diesem Jahr war er mit 1 500 Feierlustigen ausverkauft. Gefeiert wurde unter dem Motto „Märchen“.

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Zum ersten Mal heizte die Band „All in One“ den Gästen des ausverkauften Balls ordentlich ein; Sänger Thomas Sobiech hatte 40 Songs zusätzlich ins Repertoire genommen, „damit es auf jeden Fall bis 5 Uhr morgens reicht.“ Bereits am vorigen Donnerstag hatten die Lutze, die sich als alternativer Karnevalsverein verstehen, den neuen Lutzekönig ausgeschossen.

Simon Gerhardy alias „Seaman“ gebührt jetzt für ein Jahr die Königsehre. Lutz des Jahres ist Detlef Engelhardt. Gekürt wurde er am „feisten Freitag“, denn einen „fetten Donnerstag“ gibt es bei den Lutzen ebenso wenig wie die obligatorischen Karnevalsmajestäten der klassischen Vereine.

Statt eines Elferrats konstituieren die Gieboldehäuser einen Elfeinhalberrat – der zwölfte Lutz muss sich mit einem halben Hut begnügen. Das Karnevalsprozedere wird also selbst gehörig durch den Kakao gezogen – der Spaß steht eben im Vordergrund.

bif

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