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Baum
des Jahres

Vogelkirsche Baum
des Jahres

Gerade noch rechtzeitig vor dem Fall des letzten Laubes hat das 1991 gegründete Kuratorium Baum des Jahres in Berlin die Vogelkirsche (Prunus avium) zum Baum des Jahres 2010 gekürt. Avis ist das lateinische Wort für Vogel: Der Beiname bezieht sich auf die Früchte, die gern von Vögeln gefressen werden.

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Baum des Jahres: Vogelkirsche.

Quelle: SPF

Die Wildkirsche, die zunehmend von ihrer Zuchtform als Süßkirsche verdrängt wird, fällt vor allem im April mit ihren schneeweißen Blüten auf – auch in der so genannten „Hilkeröder Schweiz“ im Untereichsfeld. Ein stattliches Exemplar des Baumes, dessen Krone mit bis zu einer Million Blüten ein Nektar-Paradies für Bienen und Hummeln ist, steht auf Gut Herbigshagen, der Zentrale der Heinz-Sielmann-Stiftung, im Bereich des Bienenhauses am Weg zum Parkplatz. Die Wildkirsche sei im Eichsfeld durchaus gut verbreitet – vor allem an Waldrändern und in Hecken, weiß Stiftungsmitarbeiter Ulrich Simmat zu berichten. Im Wald kann der Laubbaum bis zu 30 Meter hoch und 150 Jahre alt werden.

Forstwirtschaftlich sei der Baum interessant, weil das wertvolle Holz der Vogelkirsche auch als Furnier geschätzt werde, sagt Simmat. Die Aktion Baum des Jahres wurde ins Leben gerufen, um auf einheimische Arten aufmerksam zu machen sowie Sensibilität für lebendiges Kulturgut und ökologische Zusammenhänge zu wecken. Seit der Landesausstellung beteiligt sich die Duderstädter Stadtverwaltung am Tag des Baumes mit Pflanzaktionen: So wurde im April der Baum des Jahres 2009, ein Bergahorn, am Radweg zwischen Duderstadt und Gerblingerode gepflanzt.

ku

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