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Baumpark in Rüdershausen: Aussichtskanzel geplant

Naturprojekt Baumpark in Rüdershausen: Aussichtskanzel geplant

Noch haben Frost und Schnee das idyllische Fleckchen Erde im Griff. Doch schon bald nach dem Frühlingserwachen wird es am Südostzipfel von Rüdershausen in der Natur „richtig klingeln“, wie Projektbegleiter Franz-Josef Lange es beschreibt. Der Baumpark nimmt Gestalt an.

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Zwischen Hohlweg und Wirtschaftsweg: Die Struktur des Baumparks von Rüdershausen ist gut zu erkennen.

Quelle: Schauenberg

Rüdershausen. Vor einigen Jahren waren Teile des zwei Hektar großen Geländes noch Müllkippe. Doch nichts deutet mehr darauf hin. Parallel eines Wirtschaftsweges, der am Ortsausgang Richtung Hilkerode hinauf zum Waakeberg führt, und einem Hohlweg in der Gemarkung Kerbtal/Hagental entsteht ein Baumpark, auch Arboretum genannt.

Ein rund 400 Meter langer kiesgebundener Weg schlängelt sich hangauf- beziehungsweise abwärts. Beiderseits sind im Herbst vergangenen Jahres rund 100 Bäume und 250 Büsche angepflanzt worden. Auf den Schildern ist zu lesen, dass es sich um heimische Gehölze handelt: „Es sind Bäume des Jahres“, erläutert Lange.

Gesamtkosten von rund 45 000 Euro

Der Ingenieur aus Rüdershausen begleitet maßgeblich das von der Europäischen Union geförderte Naturprojekt, das er gern als „Gemeinschaftsprojekt der Rüdershäuser“ bezeichnet. Mit dem Mehrheitsbeschluss  des Gemeinderats um Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU) ist es im Jahr 2011 gestartet worden. Der Landkreis Göttingen ist über das Förderprogramm Leader beteiligt, und auch ein Bürgerarbeiter wurde  eingestellt. Je zur Hälfte beteiligen sich die Förderer und die Gemeinde an den Gesamtkosten von rund 45 000 Euro.

Nach einer großen Pflanzaktion im Oktober vergangenen Jahres wurde mit Hilfe von Sponsoren auf dem Gelände eine Schutzhütte errichtet. Zunehmend sind bereits jetzt Spaziergänger auf dem Gelände zu beobachten. Sogar eine Wandergruppe aus Grone, die zuvor das Forsthaus Hübental besucht hatte, habe er im Baumpark  neulich  angetroffen, berichtet Lange. „Ich bin mir sicher, dass sich künftig auch zahlreiche auswärtige Besucher unseren Baumpark anschauen werden“, freut sich Lange über das Interesse am Naturprojekt, dass neben Erwachsenen vor allem auch die Kinder und Jugendlichen aus der nähereren und weiteren Umgebung ansprechen soll.

„Klassenzimmer im Grünen“

In einer Art „Klassenzimmer im Grünen“, wie Lange beschreibt, werden sich alle Interessierten über die Tier- und Pflanzenwelt informieren können. Auf einer Aussichtsplattform am oberen Rand des Areal soll eine ganze Schulklasse Platz finden. „Von dort aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die Parkanlage und auch auf den Harz“, erklärt Lange. Als Nächstes sollen im Baumpark Nistkästen für Vögel sowie Schaukästen mit Informationen  in der Schutzhütte aufgehängt werden. Im Eingangsbereich des Parks sowie an einigen anderen Stellen werden noch Holz-Skulpturen aufgestellt. Auch an einen kleinen Parkplatz am Eingangsbereich ist gedacht.

Weitere Informationen über den Baumpark: ruedershausen.de

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Ökologisches Projekt

Vier Männer heben mit dem Erdbohrer tiefe Löcher in der Wiese aus, ein weiterer Trupp setzt die jungen Bäume und Sträucher an die vorgegebenen Stellen. In Rüdershausen entsteht mit vielen freiwilligen Helfern ein Baumpark. „Wir wollen hier etwas schaffen, was nicht nur unserem Dorf zugute kommt“, sagt Franz-Josef Lange als Initiator des Projekts.

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