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Bei Ehepaar Deppe trifft sich die Krippen-Welt

Mingeröder sammeln Exponate Bei Ehepaar Deppe trifft sich die Krippen-Welt

Im Haus des Ehepaars Hiltrud und Alois Deppe treffen in der Adventszeit Kulturen aufeinander. In einer Krippenausstellung präsentieren die Mingeröder unter anderem gesammelte Exponate aus Mexiko, Russland, Israel  und Peru. Das Paar zeigt, dass Kulturvielfalt, Kreativität und Handwerkskunst in der Weihnachtszeit Zutaten für besinnliche Stunden sind.

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Handwerkskunst international und made in Eichsfeld: Hiltrud und Alois Deppe aus Mingerode zeigen einen Teil ihrer Krippensammlung.

Quelle: Lüder

Mingerode. Seit zehn Jahren sammelt das Ehepaar Deppe Krippenfiguren und -gehäuse aus aller Welt. „Die älteste Figur habe ich im Alter von sechs Jahren geschenkt bekommen und seitdem aufbewahrt“, erläutert die Mingeröderin. Die Leidenschaft für Krippen und die nächtliche Szenerie im Stall Bethlehems habe sich entwickelt, als sie ihre erste eigene Krippe bekam.

„Die Weihnachtsgeschichte faszinierte mich schon immer “, erklärt sie. Ihr Mann Alois, der gelernter Maler und Stukkateur ist, unterstütze sie in ihrer Sammelfreude. Falls ein passender Stall fehle oder nicht zum Stil der Figuren passe, schreinere er selbst ein passendes Stück, sagt der begabte Handwerker. Mehr als 50 Krippen haben die Mingeröder gemeinsam zusammen getragen, geschreinert und dekoriert. Ein besonderes Exponat der Ausstellung sind filigrane Babuschka-Eier aus Russland, welche die Geschichte Jesus’ von Geburt bis Kreuzigung erzählen.

Israelisches Kamel in Eichsfelder Holzkrippe

Ein Holzkamel aus Jerusalem sowie farbenfrohe Figuren aus Mexiko und Peru zeigen symbolisch, dass unterschiedliche Nationen an Weihnachten zusammen rücken und gemeinsam das Fest der Nächstenliebe feiern: Das südamerikanische Jesuskind liegt in stiller Harmonie neben einem israelischen Kamel in einer Eichsfelder Holzkrippe.

Die Mingeröder arbeiten mit verschiedenen Holzarten und Materialien und lassen sich zu jeder Adventszeit etwas Neues einfallen. Ein ausdrucksstarkes Beispiel ihrer Kunst ist ein selbst gedrechselter Holzengel, den mit Blattgold ummantelte Konturen zieren. Krippenfiguren aus Keksförmchen oder bayrisch anmutende Maria- und Josef-Figuren vervollkommnen die Ausstellung. „Mein Mann ist ein echter Holzfreak“, lacht Hiltrud Deppe, während ihr Mann einwirft: „Ich kann einfach nicht still sitzen und muss immer raus in die Natur.“

Doch das kreative Paar teilt noch eine weitere Leidenschaft: Porzellanpuppen. Während Hiltrud im hauseigenen Brennofen Porzellanpuppen fertigt, diese mit Liebe zum Detail bemalt und mit gestrickten Kleidern ausstattet, schreinert Alois Puppenschränke.
Wer die Krippen im adventlichem Ambiente bewundern möchte, hat an diesem Wochenende, 8. und 9. Dezember, von 14 bis 18 Uhr im Haus des Ehepaars Deppe, Hildesheimer Straße 33, Mingerode, die Gelegenheit dazu.

Von Elisa von Hof

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St. Johannis

Mal sind die Figuren aus Salzteig, mal aus Press­pappe, mal aus Jutegewebe: 250 Weihnachtskrippen umfasst mittlerweile die Sammlung von Diakon Wolfgang Ziehe. Eine Auswahl von 60 Exponaten ist derzeit in der Krippenausstellung in der Innenstadtkirche St. Johannis zu sehen.

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