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Bei der Fuchsjagd ist reiterliches Geschick gefragt

Traditionen Bei der Fuchsjagd ist reiterliches Geschick gefragt

Am 3. November wird der Hubertustag gefeiert, und rund um dieses Datum wird bei Reitern die Tradition gepflegt, zur Hubertusjagd zu blasen. So machten sich auch die Mitglieder des Ländlichen Reitervereins Duderstadt (LRV) und Gäste aus anderen Eichsfelder Reitvereinen am Wochenende auf den Weg, um – wie es in korrektem Reiterdeutsch heißt – den Fuchs auszureiten.

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Hoch zu Ross auf dem Weg zum Hübental: Mitglieder des Ländlichen Reitervereins Duderstadt bei der traditionellen Fuchsjagd durch das Gelände.

Quelle: Walliser

Duderstadt/Breitenberg. „Wir haben das allerdings etwas vereinfacht, um auch weniger sicheren Reitern die Teilnahme zu ermöglichen“, erklärte Jochen Nolte als Verantwortlicher für die Strecke, die über Feld und Flur zum Gasthaus Hübental führte. Und wer aus verschiedenen Gründen gerade kein Pferd zur Verfügung hatte, konnte auf dem mit Stroh und Proviant ausgestatteten Trecker-Anhänger mitfahren.

„Jochen ist einer unserer erfahrensten Jagdreiter, und er kennt hier jeden Baum und Strauch. Daher lag es auf der Hand, dass er die Strecke auswählt“, erklärte Katharina Borchardt als erste Vorsitzende des ausführenden Vereins. Tatsächlich reist der Duderstädter Unternehmer zu Jagdritten in den Harz oder bis nach Hamburg. „Schleppjagden werden hier in der Gegend kaum noch geritten“, bedauerte Nolte. Beim Jagdreiten gehe es nicht um das Erlegen von Tieren, das auf diese Weise in Deutschland ohnehin verboten sei, sondern um das Geschick beim Reiten und Springen im Gelände.

„Geländehindernisse machen in der Vorbereitung allerdings eine Menge Arbeit, und dann springen nur eine handvoll Reiter darüber. Daher haben wir uns im Verein für einen Jagdausritt entschieden, und der Fuchs wird im Anschluss auf dem Vereinsgelände ausgeritten“, erklärte Nolte. So zog der Trupp, traditionell in Turnier- oder Jagdkleidung unterwegs, nach einem deftigen Imbiss zurück zur Reithalle am Sachsenring, wo der Fuchsschwanz bereits an einer Leine baumelnd über dem Reitplatz wartete. Hier galten Geschwindigkeit und Geschick, um die Trophäe zu ergattern. Den Titel Fuchs erlangte schließlich Melanie Goertz vom Duderstädter Reitclub. Nachdem die Pferde versorgt waren, traf sich die Jagdgesellschaft zum Ausklang des traditionellen Herbstereignisses auf dem Forsthaus Rote Warte zum gemeinsamen Abendessen.

Von Claudia Nachtwey

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