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Beschluss zu Plänen

Umgehung Herzberg Beschluss zu Plänen

Während sich die Fleckengemeinde Gieboldehausen von ursprünglichen  Plänen aus den 1960er-Jahren  für eine Ortsumgehung der Bundesstraße 27 verabschiedet hat, hält die Stadt Herzberg an einer großräumigen Umgehung fest. Die von Osterode kommende Bundesstraße 243, die mitten durch die Stadt in Richtung Bad Lauterberg führt, soll um das Schloss und den Nüllberg herum verlegt werden.

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Zerschneidet Herzberg: Bundesstraße 243, auf der täglich 16 000 Fahrzeuge unterwegs sind.

Quelle: Blank

Herzberg . Am heutigen Dienstag, 11. Dezember, wird sich der Stadtrat von Herzberg dem Thema widmen und einen Beschluss fassen. Bürgermeister Bernd Walter (CDU) ist sich sicher, dass sich das Ratsgremium klar für eine Verlegung der Bundesstraße 243 aussprechen wird.

Der Neubau sei praktisch unausweichlich, erklärt Walter. Denn mit der Fertigstellung neuer Umgehungsstrecken der B 243 bei Bad Lauterberg bis über die Landesgrenze nach Thüringen an die Autobahn 38 bei Nordhausen werde sich die Verkehrssituation in Herzberg noch verschärfen. Spätestens nach dem Ausbau der B 243 werde die Strecke, auf der heute schon täglich 16 000 Fahrzeuge, davon 2000 im Schwerlastverkehr, gezählt würden, auch als Abkürzung zwischen der Autobahn 7 von der Anschlussstelle bei Seesen bis zur A 38 bei Nordhausen genutzt  werden.

„Eine vierspurige Strecke  nach Göttingen wäre das Beste gewesen“, trauert Bürgermeister Walter der Idee aus den 1960er-Jahren nach, wonach es Pläne für eine Art Südharzautobahn zwischen dem Harz und Göttingen gab. Sowohl die jetzt in Herzberg angestrebte weitläufige Ortsumgehung der B 243 um das Schloss herum als auch eine weiter gefasste Ortsumgehung der B 27 in Gieboldehausen seien damals Gegenstand der Planungen gewesen und fänden sich nach wie vor noch im aktuellen Bundesverkehrswegeplan als Bezugspunkte wieder.

„In Herzberg wollen wir neues Leben für die Umgehung der Stadt bringen“, kündigt Walter an. In Gieboldehausen seien die Pläne ad acta gelegt worden – auch weil dort inzwischen die Wohnbebauung ausgeweitet worden sei.

Die Länge der Umgehungsstrecke in Herzberg beträgt 9,3 Kilometer. Die vierspurige Trasse, so berichtete kürzlich der Harzkurier, soll ab Aschenhütte hinter dem Nüllberg durch die Gemarkung Hörden bis zur B 27 führen und dann weiter hinter dem Herzberger Hauptbahnhof und parallel zur Kreisstraße 9 zwischen Scharzfeld und Pöhlde verlaufen. In Scharzfeld soll Umleitungsstrecke wieder auf die dort schon vorhandene vierspurige B 243 laufen. Nach ersten Kalkulationen sollen sich die Kosten für den Bau der Umgehungsstraße auf rund 68 Millionen Euro belaufen.

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