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Bestnoten von Besuchern für Grenzmuseum

Befragung Bestnoten von Besuchern für Grenzmuseum

Der typische Besucher des Grenzlandmuseums Eichsfeld besucht die Teistunger Einrichtung das erste Mal, reist dafür mit dem Auto an, um danach noch Duderstadt zu besichtigen, da er sich zusammen mit anderen Personen für einen Kurzurlaub in der Region befindet. Er ist über 50 Jahre alt und bereit, bis zu fünf Euro Eintritt zu zahlen.

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1995 eröffnet und 2010 umgestaltet: Das Grenzlandmuseum Eichsfeld wird den Erwartungen der Besucher sehr gut gerecht.

Quelle: Blank

Teistungen. Dieses Profil lässt sich aus den Ergebnissen einer Besucherbefragung im Grenzlandmuseum erstellen, die Studenten der Göttinger Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst erstellt haben.

485 Besucher befragten Lisa Klemm, Ulrike Lierse, Justus Schünemann und Jan Lierse im April und Mai 2012. Für die Studenten des Studiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung war es eine Semesterarbeit. Für die Verantwortlichen des Grenzlandmuseums bot die Befragung die Möglichkeit, die Akzeptanz der in 2010 nach Umbau, Erweiterung und Neukonzeption der Ausstellung samt Nutzung neuer Medien wissenschaftlich untersuchen zu lassen, wie Horst Dornieden erläuterte.

Der Vorsitzende des Trägervereins des Grenzlandmuseums erinnerte daran, dass eine erste Befragung 1998, drei Jahre nach Eröffnung der Einrichtung, durchgeführt wurde.

In die aktuelle Untersuchung investierten die vier Studenten viel Zeit und nutzten professionelle Methoden. Ihre Ergebnisse verarbeiteten sie nicht nur für eine statistische Dokumentation, sondern leiteten daraus auch Handlungsempfehlungen für Verbesserungen ab. So stellten sie fest, dass das Grenzlandmuseum Eichsfeld von den Besuchern überwiegend positiv beurteilt wird. Es gebe aber Potenzial, die Bekanntheit der Einrichtung zu steigern.

Die HAWK-Studenten empfahlen die Kooperation mit anderen Einrichtungen zu verstärken und insbesondere die Werbung in den Unterkünften für Urlauber, in Hotels und Ferienwohnungen, zu verbessern. Eine weitere Empfehlung setzten die Museumsbetreiber bereits zum Jahreswechsel um: Der Eintrittspreis für die Ausstellung stieg im einen Euro auf vier Euro (ermäßigt drei Euro).

Einige ausgewählte Zahlen aus der umfangreichen Untersuchung: Drei Viertel der Besucher waren erstmals im Grenzlandmuseum. Gut die Hälfte von ihnen waren Kurzurlauber, ein weiteres Drittel Tagesausflügler. 45 Prozent der Besucher waren aufgrund einer persönlichen Empfehlung in Teistungen. Sie hielten sich in der Regel ein bis zwei Stunden im Museum auf. Mehr als die Hälfte bewertete den Besuch anschließend mit „sehr gut“, der Rest mit „gut“.

Der vierseitige Fragebogen für die Untersuchung wurde von den Studenten selbst erstellt, erläuterte bei der Präsentation der Ergebnisse Jan Lierse. Die meisten Besucher hätten sie persönlcih befragt. „Wir haben gemerkt, dass die Menschen zum Teil sehr bewegt durch das Museum gehen“, berichtete Schünemann.

„Museumsdidaktisch ist das für uns eine Bestätigung“, kommentierte Dornieden die Untersuchung. Er kann die Ergebnisse als Bestätigung für die Arbeit des Museums werten, denn ein Vergleich mit der Befragung von 1998 zeigt: Zwar ist der Altersschnitt der Besucher gestiegen, aber auch unter den 15- bis 19-Jährigen ist die Einrichtung jetzt sehr beliebt. Rentner und Schüler sind die typischen Besucher.

Die junge Generation für das Museum zu interessieren war vorrangiges Ziel bei der Neugestaltung vor wenigen Jahren. Das ist offensichtlich gelungen.

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Dauerleihgabe übergeben

An die Zeit, als sich DDR-Grenztruppen und Bundesgrenzschutz noch mit wuchtigen Funkgeräten unter dem Armaturenbrett an der innerdeutschen Grenze belauerten, erinnern zwei neue Exponate im Grenzlandmuseum Eichsfeld. Als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat die DDR-Funkgeräte die Amateurfunkgruppe Obereichsfeld/Worbis. Die Funkergruppe unterstützt das Museum schon seit Jahren, hat ihm bereits mehrere Funkgeräte überlassen und Besucher in ihren Gebrauch eingewiesen.

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