Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Besuch von Joachim Gauck: Gesprächsrunde im Rathaus Duderstadt

Inhaltlicher Schwerpunkt Besuch von Joachim Gauck: Gesprächsrunde im Rathaus Duderstadt

Niedersachsen sei ein Land mit vielen Möglichkeiten, aber starkem Bevölkerungsschwund. So leitete Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Bildung zu den Themen „Demografischer Wandel – Fachkräftemangel“ im Duderstädter Rathaus ein.

Voriger Artikel
Bundespräsident Joachim Gauck zu Besuch bei Ottobock
Nächster Artikel
Mehr als 1000 Menschen wollen Joachim Gauck in Duderstadt sehen
Quelle: Blank

Duderstadt. Sie war inhaltlicher Schwerpunkt des Besuchs von Bundespräsident Joachim Gauck in Niedersachsen. Duderstadt war ins Besuchsprogramm aufgenommen worden, weil Südniedersachsen von schrumpfender und alternder Bevölkerung stark betroffen ist. „Ich halte mich zurück“, machte Gauck deutlich, dass er vor allem zuhören wolle.

Göttingens stellvertretender  Landrat Reinhard Dierkes (SPD) machte mit Zahlen das Ausmaß des Problems deutlich, während die übrigen Gesprächsteilnehmer ihre Lösungsansätze präsentierten. Man müsse Bevölkerungsgruppen für den Arbeitsmarkt gewinnen, die bislang nicht beachtet worden seien, erklärte Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann.

Aus Sicht global aktiver Unternehmen erklärte Petra Kirchhoff (Göttinger Firma Sartorius): „Wenn wir Leute aus anderen Ländern locken wollen, müssen wir mehr Toleranz und Weltoffenheit zeigen.“ Hans Georg Näder, Inhaber der Duderstädter Firma Ottobock, präsentierte die Initiative Duderstadt 2020, bei der Konzern und Bürger gemeinsam versuchten,  einen attraktiven Standort zu schaffen.

Eva-Maria Neher, Initiatorin und Leiterin des Göttinger Experimentallabors Xlab, beeindruckte Gauck mit ihrer Formel: Erfolg gleich Bildung mal Anstrengung im Quadrat (E=BxA2). Die Betonung der Anstrengung fand Gaucks Zustimmung. Die Lehrerin Reinhild Otterbein forderte, Schulen und Wirtschaft müssten besser miteinander verknüpft werden. Eine Forderung, der Ministerpräsident Weil zustimmte.

Wolfgang Günther von der Duderstädter Arbeitsagentur  stellte ein Programm zur Qualifizierung junger Menschen ohne Ausbildung vor. „Das höre ich gerne, hier muss etwas passieren“, erklärte Gauck, dass ihn die Probleme dieser Gruppe beschäftigten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Erste Station

Die erste Station, die der Audi-Pulk des Bundespräsidenten in Duderstadt ansteuerte, war der Prothetik-Weltmarktführer Ottobock. Und das erste, was Gauck dort zu sehen bekam, weder die Produkte noch der „total kompetente Chef“, sondern die Auszubildenden.

mehr
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt