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Bilanz im Handel: „Super gelaufen“

Eichsfelder Geschäftsleute Bilanz im Handel: „Super gelaufen“

Das Weihnachtsfest 2012 ist Geschichte, doch der Trubel in vielen Geschäften geht weiter. Gutscheine werden eingelöst, Geldgeschenke zur Erfüllung persönlicher Wünsche genutzt und nicht passende Geschenke umgetauscht – dies aber weniger als in früheren Jahren.

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Frische Farben:  Marco Gruhle (r.) berät Michael Klaske.

Quelle: Lüder

Eichsfeld. „Die Kunden waren bereit, etwas mehr auszugeben“, hat Roswitha Oppermann vom Duderstädter Fachgeschäft Juwelier Oppermann festgestellt. Oft gewählt worden seien Colliers in vielen Variationen, Uhren mit mechanischen Elementen sowie Silber- und Weißgoldschmuck. Kleine Diamanten und Diamantanhänger dürften häufiger als in vergangenen Jahren unterm Weihnachtsbaum gelegen haben, schließt Oppermann aus der Nachfrage.

Auch nach dem Fest herrsche Hochbetrieb. „Viele haben Geld bekommen und wollen dafür nun etwas kaufen.“ Wer mit einem Gutschein bedacht worden sei, suche sich sein Geschenk aus.

Mit Blick auf das Vorjahr bilanziert Wolfgang Junge, Geschäftsführer des Mode-Centers Junge in Gieboldehausen: „Trotz des nicht gerade winterlichen Wetters war für uns der Umsatz erfreulich gleich.“ Häufig seien Familien zum Einkauf gekommen. Die geringe Zahl an Umtauschwünschen führt Junge auf individuelle Beratung zurück. Im Damenbereich seien besonders Blazer, Jacken, Pullover und Hosen gefragt gewesen, im Herrenbereich Jacken und Hosen. Viel Wert werde auf Markenhersteller gelegt, was sich auch bei Unterwäsche zeige.

„Es ist super gelaufen“, bilanziert Jacqueline Seidenstücker, Mitarbeiterin bei Awies Hausgeräte in Duderstadt. Waffelautomaten, Kaffeevollautomaten und Rasierer seien oft gewünscht gewesen. Für immer mehr Kunden zähle die Energieeffizienz zu den entscheidenden Kriterien. „Viele haben eine Preisvorstellung durch das Internet, wollen dann das Gerät vorher aber noch einmal erklärt haben“, beschreibt Seidenstücker eine weitere Entwicklung.

„Das Weihnachtsgeschäft ist gut gelaufen, etwa gleich wie im Jahr 2011“, resümiert Walter Schum, Inhaber des gleichnamigen Textilhauses in Bilshausen. Als Renner hätten sich Wäsche, Miederwaren und Accessoires wie Schals und Tücher erwiesen. „Als das Wetter Kapriolen schlug und die Leute Angst hatten, nach Göttingen zu fahren“ seien die Umsätze stark gewachsen. Umgetauscht wird nach Schums Worten weniger als in früheren Jahren.

Der erste Rücklauf von Gutscheinen ist in vollem Gang, sagt Marco Gruhle, zuständig für Ein- und Verkauf bei E+R. in Duderstadt. Das Weihnachtsgeschäft habe vergleichsweise spät begonnen und sei zuletzt sehr intensiv gewesen, wie der umsatzstarke Heiligabend gezeigt habe. Ein „leichtes Plus“ zeichne sich „zwischen den Jahren“ ab. Gefragt seien Hemden, Pullover, Socken und Unterwäsche. Gruhle: „2013 sind frische, kräftige Farben angesagt.“

Von Axel Artmann

Renner sind Wäsche, Schals und Tücher: Walter Schum (l.) mit Kunden Jörg Uhde in Bilshausen.

Renner sind Wäsche, Schals und Tücher: Walter Schum (l.) mit Kunden Jörg Uhde in Bilshausen.

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