Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Biogasanlage Bilshausen in Betrieb

Feierstunde Biogasanlage Bilshausen in Betrieb

Nach einer Bauzeit von weniger als einem Jahr ist die Biogasanlage in Bilshausen mit einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen worden. „Zielsetzung dieser Anlage ist mehr, als nur Geld zu verdienen“, sagte Hans-Martin Herbel, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Abakus.

Voriger Artikel
Debatte über Schuldfragen
Nächster Artikel
Dorfgeschichte in Bildern festgehalten

Verarbeitet nachwachsende Rohstoffe zu Strom und Wärme: Biogasanlage in Bilshausen. 

Quelle: Hellmold

Vielmehr gehe es in einer Zeit der hochtechnisierten Gesellschaft darum, die Grundbedürfnisse an Strom und Wärme für jedermann zu decken. Biogas biete im Hinblick auf versiegende Ölquellen und ständig wachsendem Energiebedarf ein hohes Maß an Sicherheit. 

Mut der Betreiber gelobt

Als Unternehmen, das sich auf der Höhe der Zeit befinde, bezeichnete Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU), die Biosgasanlage. Zugleich lobte sie den Mut der Betreiberfamilie Detlef Engelhardt, auf deren Grundstück sich die Anlage befindet. Gemeinsam mit Bilshausens Verwaltungsvertreter Klaus-Dieter Grobecker überreichte sie im Namen von Rat und Verwaltung einen heimischen Obstbaum. „Wer einem Baum pflanzt, pflanzt Hoffnung“, wies Kreis darauf hin, dass es keine Garantie auf wirtschaftlichen Erfolg der Anlage gebe. Auch ihrer Hoffnung, dass die Umgebung der Anlage nach ihrem Bau wieder einen „grünen Anstrich“ erhalte, verlieh Kreis Ausdruck. 

„Die Biogasanlage erzeugt mit einer Leistung von 500 Kilowatt vier Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr“, erklärte Oliver Nacke, Geschäftsführer des Anlagenplaners Archea. Verwendet werden Mais- und Roggensilage, andere nachwachsende Rohstoffe sowie Mist. 

„Das geplante Nahwärmenetz musste aufgeschoben werden, da es zu wenig Interessenten gab“, bedauerte Kreis. „Die Planungszeit war zu kurz“, so ihre Vermutung. Neben der Bilshäuser Schule und einer Gärtnerei im Ort hätten in einer Umfrage nur vier Privathaushalte Nahwärme-Bedarf signalisiert, erläuterte Klaus-Dieter Grobecker. Der Bedarf soll zu gegebener Zeit neu überprüft werden.

bd

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Duderstadt
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt