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Bischof diskutiert mit Priesterrat auf dem Pferdeberg

Personalplanung und mögliche Einsparungen Bischof diskutiert mit Priesterrat auf dem Pferdeberg

Über zukünftige Schwerpunkte und eventuelle Einsparungen hat Bischof Norbert Trelle mit Teilnehmern der jährlichen Klausurtagung des Priesterrats in der Kolping-Ferienstätte auf dem Pferdeberg diskutiert. „Es war mehr ein mentaler Austausch“, berichtete er. „Wir haben keine Entscheidungen gefällt.“

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Bischof Norbert Trelle.

Quelle: Archiv

Duderstadt. Die Klausurtagung sei nicht außer der Reihe angesetzt, erklärte der Bischof. „Wir nehmen uns jedes Jahr die Zeit und setzen uns drei Tage lang zusammen, um über die Belange der Kirche zu sprechen.“ Dabei bildete unter anderem das Thema Einsparungen einen Schwerpunkt des Gedankenaustauschs. „Viele Menschen denken, die Kirchensteuer würde nur so sprudeln“, erzählte Trelle. Das sei allerdings nicht der Fall. „Zurzeit können wir noch zufrieden sein“, fügte er an, aber die Prognosen für die Zukunft würden klar darauf hindeuten, dass die Summe der Kirchensteuer abnehmen werde. Deshalb müsse die Kirche rechtzeitig Überlegungen anstellen. „Wir haben uns bei der Klausurtagung darüber ausgetauscht, welche Schwerpunkte wir in der Seelsorge festlegen können und an welchen Stellen wir den Gürtel eventuell enger schnallen könnten“, berichtete der Bischof von den Gesprächen auf dem Pferdeberg. Wenn er in den Ruhestand gehe, wolle er ein finanziell und personell geordnetes Bistum übergeben und keine Baustellen hinterlassen.

Auch Personalfragen standen auf der Tagesordnung. „Wir haben über die Schwerpunkte in der Personalplanung der kommenden Jahre gesprochen“, erzählte Trelle. Gemeint ist die Personalplanung 2025, die eine reduzierte Zahl an Priestern und Hauptamtlichen beinhaltet. In den Gesprächen seien die Vorschläge der Dekanatspastoralräte auf Zustimmung getroffen, teilte der Duderstädter Propst Bernd Galluschke mit. Auf den Ergebnissen der Beratungen auf dem Pferdeberg würden die ausstehenden Entscheidungen des Bischofs beruhen.

Unter anderem müsse darüber nachgedacht werden, wie die Leitungsteams in den Gemeinden die Pfarrer unterstützen können. „Wir müssen überlegen, welche Möglichkeiten es für Gemeinden gibt, die in Zukunft keinen eigenen Pfarrer mehr haben“, so der Bischof. Galluschke erklärte, dass auf dem Pferdeberg auch internsiv über den Begriff Leitung diskutiert wurde. Was bedeute Gemeindeleitung, was priesterliche Leitung? „Es war ein hoch-theologischer Austausch“, sagte Galluschke, der hinzufügte, dass die Verantwortung von Ehrenamtlichen in der Zukunft gewünscht sei. Mit Schulungen würden diese dann auf ihre Aufgaben vorbereitet.

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